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Dienstag, 27. September 2011

[Rezension] Rebecca James - Beautiful Malice


Rebecca James - Beautiful Malice
dt. Ausgabe: Die Wahrheit über Alice, Wunderlich, 16,95€

Inhalt (lt. amazon.de):
Nach einer Familientragödie ist Katherine Patterson in eine fremde Stadt gezogen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Als sie die lebenslustige Alice kennenlernt, erlaubt sich Katherine langsam wieder, das Leben zu genießen. Doch als sie Alice näher kennenlernt, bemerkt sie, dass Alice, die sehr charmant und großzügig scheint, auch sehr egozentrisch, selbstsüchtig und grausam ist. Und während Katherine versucht, sich von Alice zu distanzieren, muss sie noch etwas feststellen: Alice mag es ganz und gar nicht, wenn man Abstand zu ihr sucht.

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 368

Preis: 6,40€

Verlag: Faber & Faber

Eigene Meinung: Schon oft ist mir dieser Roman begegnet. Noch nie hatte ich das Bedürfnis gehabt ihn zu lesen. Ich fand das deutsche Cover irgendwie langweilig und wenig ansprechend, genau wie der Titel und der Klappentext. Die englische Ausgabe ist da ein Tick besser und macht mehr Lust auf das Lesen. Als ich dann allerdings sehr oft die Empfehlung bekommen habe, dieses Buch zu lesen, habe ich es mir letzendlich doch mal bestellt um zu sehen, was an dem Roman so gut sein soll.
Ich fand zunächst die Aufmachung des Romans sehr kompliziert und verwirrend. Die Geschichte von Katherine (& Alice) wird in drei verschiedenen Zeiten beschrieben. Einmal die Gegenwart, dann die Zeit vor der 'Familientragödie' (was das ist will ich nicht verraten, das würde zu viel vorweg nehmen) und die Zeit nach der 'Familientragödie', in der sie Alice kennenlernt. Bis man raus hat, was zu welcher Zeit gehört, dauert es ein bisschen. Und ich habe auch erst ganz am Ende verstanden, warum die Erzählung über die Gegenwart von Bedeutung ist.
Ich mochte das Buch sehr gerne, weil sich die Handlung wie ein Puzzle langsam aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt hat und bis zum Schluss immer Fragen offen blieben. Das war sehr spannend. Auch die Charaktere sind glaubwürdig beschrieben, wenn auch nicht immer sympathisch. 
Auch Rebecca James Schreibstil gefiel mir nach Anlaufschwierigkeiten doch sehr gut.
Empfehlen wüde ich den Roman jedem, der Mysteryromane mag und gerne ein wenig rätselt und versucht die Handlungen 'zusammen zupuzzeln'.
Fazit: Ein spannender Roman über den man auch mal Nachdenken muss.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Donnerstag, 13. Januar 2011

[Rezension] Ursula Poznanski - Erebos

Ursula Poznanski - Erebos

Inhalt (lt. Buchdeckel): In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

Seiten: 485

Preis: ca. 15€

Verlag: Loewe Verlag

Eigene Meinung: Ich habe nichts mit Computerspielen am Hut, jedenfalls nicht mit solchen. Trotzdem hat mich der Roman in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist mittelmäßig und die Hauptperson Nick ist auch nicht sonderlich sympathisch. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil man den unbedingten Drang dazu hat, rauzufinden, was hinter dem Spiel steckt. Das alles erfährt man auch nur Stück für Stück auf den allerletzten Seiten. Daher lohnt es sich das Buch bis zum Ende zu lesen. Für mich wäre es unmöglich in der Mitte aufzuhören. Weiterhin habe ich, wie Nick und Emily, angefangen zu erraten versucht, wer hinter welcher Spielfigur steckt und lag mit meinen Vermutungen vollkommen daneben.
Nicht so spannend fand ich die Kampfsequenzen, die teilweise sehr detailliert beschrieben wurden. Da habe ich mehr oder weniger abgeschaltet.
Fazit: Trotz der detailliert beschriebenen Spielsequenzen ein äußerst spannender Thriller

Bewertung: 4 von 5 Sternen