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Sonntag, 16. März 2014

[Rezension] Michelle Rowen - Level 6: Unsterbliche Liebe



Michelle Rowen - Level 6: Unsterbliche Liebe
OT: Countdown; 7,30€; HarlquinTeen

Inhalt (lt. Verlagsseite): Die 16-jährige Kira erwacht in einem dunklen Raum, verstört und hilflos. Aber nicht allein: Sie teilt ihr Gefängnis mit dem 17-jährigen Rogan, einem verurteilten Mörder. Unfreiwillig sind die beiden Kandidaten in der Gameshow "Countdown", in der es um Leben und Tod geht: Scheitern sie am nächsten Level, sterben sie live im Fernsehen. Den Teenagern bleibt keine Wahl - sie müssen mitspielen, wenn sie überleben wollen. Doch kann man einem Mörder trauen, und wenn er noch so schöne blaugrüne Augen hat? Trotz aller Versuche, sie gegeneinander aufzuhetzen, kommen Kira und Rogan sich immer näher - und stoßen auf die schreckliche Wahrheit hinter dem grausamen Spiel...

Genre: Jugendbuch // Dystopie

Gelesene Ausgabe: (bestellen?)
Seiten: 352
Preis: 12,99€
Verlag: Mira Taschenbuch

Meine Meinung: Eine Dystopie in einem Einzelband ist auch etwas, was ich bisher noch nicht gesehen geschweige denn gelesen habe. Die Inhaltsangabe klang spannend und vielversprechend, so dass ich äußerst gespannt auf ‚Level 6‘ war.
In dem Jugendroman, der in der Zukunft spielt, geht es um das Teenager-Mädchen Kira, die bei einem Mord ihre ganze Familie verlor und seitdem auf der Straße um ihr Überleben kämpft bis sie eines Tages aus einer Ohnmacht in einem stockdunklen Raum an der Seite des Mehrfach-Mörders Rogan Ellis aufwacht. Kira befindet sich in einem geheimen Spiel, in denen Verbrecher verschiedene Aufgaben innerhalb sechs Levels gestellt werden. Entweder die Verbrecher sterben oder erlangen nach 6 erledigten Levels ihre Freiheit. Wohl oder übel muss Kira Rogan vertrauen und zusammen kämpfen sie um ihre Freiheit.
Um ehrlich zu sein finde ich sowohl Cover als auch Titel wenig ansprechend. Das Buch habe ich alleine wegen des ansprechenden Klappentexts ausgewählt. Im Original heißt der Roman ‚Countdown‘, weshalb ich mich fragte, warum dieser Titel nicht bleiben konnte. Auch der Untertitel ‚Unsterbliche Liebe‘ ist unpassend und nimmt schon einiges vorweg.
Der Schreibstil der Autorin beziehungsweise die deutsche Übersetzung ist spannend und gut gelungen.
Auch die beiden Charaktere Kira und Rogan gefielen mir sehr gut. Mit Kira hatte ich ab und an so meine Probleme, wobei ich das bei weiblichen Charakteren häufiger habe. Rogan hingegen fand ich klasse.
Die Idee der Story ist natürlich nicht neu, aber dennoch gut gelungen. Innerhalb der Story kommen immer wieder neue Fragen auf, der Leser fragt sich, wem er überhaupt noch vertrauen kann. Dennoch sind zu viele Wendungen vorhersehbar oder wenig überraschend. Die Levels werden nach einer Zeit langweilig, da diese gewollt in den letzten Sekunden aufgelöst werden (nach drei Levels wird dieses Prinzip definitiv langweilig).
Insgesamt hatte ich ebenfalls das Gefühl, dass zu viele Geschichten ineinander verschachtelt wurden, so dass es als Leser schwer wurde dem Geschehen zu folgen. Immer wieder kam etwas Neues auf und immer wieder wurde dies ohne große Überraschungen aufgelöst. Das wird nach einer Zeit einfach langweilig.
Der Roman startete definitiv gut und machte Lust auf mehr. Nach und nach ließ das allerdings nach und die Handlung war extrem vorhersehbar und minderte somit meinen Lesespaß.
Fazit: Eine gut Idee, die nach der Hälfte des Romans seinen Reiz verliert.




Bewertung: 3 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an BloggdeinBuch & den MIRA Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

bloggdeinbuch.dehttp://www.mira-taschenbuch.de/gesamtprogramm/darkiss/

Mittwoch, 30. Oktober 2013

[Rezension] Scott Westerfeld - Pretties (Uglies #2)



Scott Westerfeld - Pretties (Uglies 2/3)
dt. Ausgabe: Pretty - Erkenne dein Gesicht; 8,99€; Carlsen

Inhalt (lt. Goodreads.com): Tally has finally become pretty. Now her looks are beyond perfect, her clothes are awesome, her boyfriend is totally hot, and she's completely popular. It's everything she's ever wanted.
But beneath all the fun -- the nonstop parties, the high-tech luxury, the total freedom -- is a nagging sense that something's wrong. Something important. Then a message from Tally's ugly past arrives. Reading it, Tally remembers what's wrong with pretty life, and the fun stops cold.
Now she has to choose between fighting to forget what she knows and fighting for her life -- because the authorities don't intend to let anyone with this information survive.


Tally ist von einer Ugly zur Pretty geworden. Sie sieht umwerfend aus, hat einen tollen Freund und ist wahnsinnig beliebt. Aber bei allem Spaß, den Partys, dem Luxus, spürt Tally, dass irgendetwas nicht stimmt. Dann erhält sie eine Botschaft aus ihrer Vergangenheit - und plötzlich wird ihr klar, was in der Pretty-Welt fehlt. Tally beginnt, umzudenken und begibt sich damit in tödliche Gefahr. Denn wer zu viel weiß, gerät schnell ins Visier der Behörden ..


Genre: Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 368
Preis: ab 5,32€
Verlag: SimonPulse

Meine Meinung: Nachdem mir Band 1 der Reihe nicht so wirklich gefallen hat, musste ich mich doch erstmal durchringen mit dem zweiten Band zu beginnen.
Dieser setzt direkt in Tallys 'Pretty'-Leben ein und beschreibt sie als so genannte 'New Pretty'. Dort kam bei mir schon das erste Problem auf: Die vielen neuen Wörter verwirrten mich total. 'bogus' und 'bubbly' sind ein Beispiel dafür. Den Sinn dieser Wörter habe ich auch bis zum Schluss nicht wirklich verstanden.
Auch die Beziehungen der Charaktere habe ich zunächst nicht wirklich verstanden. So dachte ich, dass Tally und ihr ehemals bester Freund Peris nun ein Paar sind und war umso verwirrter als sie plötzlich Zane küsste.
Nichtsdestotrotz ließ sich 'Pretties' zügig lesen. Die Kapiteleinteilung ist genau richtig (ich kann es absolut nicht leiden, wenn Kapitel zu lang sind). Ab und zu hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich einfach nicht mehr verstanden habe, was gerade passiert. Es fühlte sich an, als hätte ich plötzlich mehrere Kapitel überschlagen oder die Kapitel wären ausversehen ausgetauscht worden. Das hat mich sehr verwirrt. Dazu kamen noch die völlig neuen Begriffe mit denen ich nichts anfangen konnte und so war das Chaos komplett.
Tally als Charakter fand ich in diesem Band deutlich sympathischer und ich konnte ihre Entscheidungen und Handlungen viel besser nachvollziehen als in 'Uglies'. Auch ihre Beziehung zu Zane mochte ich wirklich gerne.
Fazit: Auch Band 2 konnte mich nicht überzeugen. Oftmals verwirrten mich die verworrenen Handlungsstränge und die völlig neuen Begrifflichkeiten. Ich bin gespannt auf den Abschluss der Trilogie.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Freitag, 25. Oktober 2013

[Rezension] Ilsa J. Bick - Ashes (Ashes #1)

Ilsa J. Bick - Ashes (1/3)
Ashes - Brennendes Herz; 19,99€; Egmont INK



Inhalt (lt. Goodreads.com): An electromagnetic pulse flashes across the sky, destroying every electronic device, wiping out every computerized system, and killing billions.
Alex hiked into the woods to say good-bye to her dead parents and her personal demons. Now desperate to find out what happened after the pulse crushes her to the ground, Alex meets up with Tom—a young soldier—and Ellie, a girl whose grandfather was killed by the EMP.
For this improvised family and the others who are spared, it’s now a question of who can be trusted and who is no longer human.
 

Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden ...


Genre: Jugendbuch // Horror

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 496
Preis: ab 5,32€
Verlag: EgmontUSA

Meine Meinung: Schon lange stand 'Ashes' auf meiner Wunschliste, also habe ich es mir neulich als Hörbuch heruntergeladen. Eigentlich wollte ich nicht wieder so viele Reihen beginnen, aber nun bin ich doch ganz froh, dass ich es getan habe.
Das Cover der Originalausgabe fand ich zunächst nicht wirklich ansprechend. Nachdem ich jedoch das Buch gelesen habe, finde ich es doch recht schön und auch passend. Gegen das deutsche Pendant habe ich auch nicht einzuwenden. Gegen den Untertitel jedoch schon. Warum konnte man 'Ashes' nicht einfach so stehen lassen und musste 'Brennendes Herz' hinzufügen? Das finde ich äußerst unpassend.
Ich wusste anfangs garnicht worauf ich mich bei 'Ashes' einlasse. Die Inhaltsangabe habe ich vorher nicht gelesen (das mache ich in letzter Zeit häufiger so, um mich von Büchern noch mehr überraschen zu lassen) und somit wurde ich schon nach wenigen Minuten sehr überrascht. Die Geschichte entwickelt sich schon nach wenigen Seiten von einer sentimentalen Geschichte von einem Mädchen ohne Eltern, welches einen Hirntumor hat zu einer Endzeitgeschichte, die es ordentlich in sich hat.
Der Schreibstil der Autorin ist packend, spannend und rasant. Ich hatte das Gefühl, dass ich als Leser kaum die Möglichkeit hatte durchzuatmen, da sich die Ereignisse im Roman geradezu überschlugen.
Alex als Charakter gefiel mir sehr gut. Ich mag starke Frauen in Romanen und eine solche haben wir auch in 'Ashes'. Mir gefiel ihre Zielstrebigkeit und ihr Mut, der mich ein wenig an Katniss aus den Hunger Games erinnerte. Auch Tom, der Soldat den Alex nach kurzer Zeit trifft, war mir wirklich sehr sympathisch.
Die Autorin weiß, wie man Fahrt in einen Roman bekommt. Auf den 500 Seiten überschlagen sich die Ereignisse und immer wieder wird der Leser von diversen Schockmomenten überrascht, die man nun wirklich nicht erwarten konnte. Auch Plot-Twists sind mehrere vorhanden. Der größte wohl am Schluss, weshalb ich es kaum erwarten kann mit Band 2 zu beginnen.
Wenn ihr jetzt denkt, dass dieses Buch etwas für euch sein könnte, dann möchte ich euch allerdings vorher vor etwas warnen: Der Roman ist an einigen Stellen einfach wiederlich. Wenn ihr also nicht über diverse Körperausscheidungen oder sonstigen Wiederwärtgkeiten lesen wollt, dann rate ich euch stark von diesem Buch ab!
Fazit: Ein rasanter und spannender Auftakt einer Trilogie, der Spaß beim Lesen bringt. Für alle Hunger Games-Fans sehr empfehlenswert!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Montag, 23. September 2013

Scott Westerfeld - Uglies (Ugly #1)



Scott Westerfeld - Uglies
Ugly-Verlier nicht dein Gesicht; Carlsen Verlag; ab 8,99€

Inhalt (lt. Goodreads.com): Tally Youngblood is about to turn sixteen, and she can't wait for the operation that turns everyone from a repellent ugly into a stunningly attractive pretty and catapults you into a high-tech paradise where your only job is to party. But new friend Shay would rather hoverboard to "the Smoke" and be free. Tally learns about a whole new side of the pretty world and it isn't very pretty. The "Special Circumstances" authority Dr Cable offers Tally the worst choice she can imagine: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. The choice Tally makes changes her world forever.


Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ..


Genre: Jugendbuch // Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 445
Preis: ab 5,42€
Verlag: Simon Pulse

Meine Meinung:

‚Uglies‘ gehört wohl zu den Büchern, die wohl schon am längsten ungelesen in meinem Regal stehen. Meine Schwester hat mir die komplette Trilogie ausgelesen und wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum ich mich so lang nicht an die Bücher heran getraut habe: einfach weil ich wusste, dass ich nicht nur ein Buch vor mir habe, sondern direkt drei.
Dennoch habe ich mich nun überwinden können die Reihe anzufangen, denn schließlich bin ich ein großer Fan der Dystopien wie ‚Hunger Games‘ oder ‚Delirium‘ und ‚Uglies‘ ist eine der ersten dieses Trends gewesen.
Das Cover ist sehr interessant und man muss doch zweimal hinschauen um alles entdecken zu können.  Auch der Titel ist kurz und prägnant, weckt Interesse. Den deutschen Untertitel ‚Verlier nicht dein Gesicht‘ finde ich dagegen etwas unnötig.
Der Titel ‚Ugly‘ verrät schon etwas über den Inhalt des Auftakts der Trilogie: Wie in jeder Dystopie geht es um die Gesellschaft der Erde in der Zukunft. In der Gesellschaft dieser Zukunft werden alle Jugendliche durch eine Schönheitsoperation zu ‚Pretties‘ um eine perfekte Gesellschaft zu erschaffen. Der Roman begleitet Tally, die eigentlich zu einer treuen Anhängerin dieser Philosophie gehört und sich auf den Tag freut, an dem sie hübsch wird, da sie dann ihren besten Freund und ihre erste Liebe Peris wieder sieht. Wie der Zufall es will, trifft Tally das Mädchen Shay, die fest vorhat der Gesellschaft zu fliehen. Somit nimmt Tallys Schicksal seinen Lauf.
Generell ließen sich die knapp 450 Seiten des Romans gut lesen. Scott Westerfeld schreibt sehr flüssig und auch die Kapitel sind nicht allzu lang, was ich immer gut finde. Erzählt wird in der dritten Person, jedoch ausschließlich beschränkt auf Tallys Sicht der Geschehnisse.
Tally als Hauptperson empfand ich persönlich als etwas zu platt, so dass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Auch die Namensgebung der beiden Mädchen fand ich eher ungünstig, denn Shay und Tally klingt so ähnlich, dass ich die Charaktere während des Lesens immer wieder verwechselt habe.
Die Geschichte an sich braucht erst mal bis sie in die Gänge kommt. Und zwar lange…sehr lange. Beeindruckend ist, wie der Autor die Gesellschaft und das Leben außerhalb dieser Gesellschaft beschreibt. Ich finde es faszinierend, dass man sich so etwas ausdenken kann und auch die kleinen Details beachtet. Aber im Grunde sind die Dystopien alle sehr ähnlich (ja ich weiß, dass das ein Genre so an sich hat). Mir fehlte in ‚Uglies‘ ein wenig die Spannung, das Unerwartete. Denn wirklich mitreißen konnte mich Band eins nicht.
Fazit: Ein wenig enttäuscht war ich vom Auftakt der Trilogie schon, denn ich hatte mir mehr erwartet. Dennoch werde ich weiterlesen und hoffen, dass mich die Reihe doch noch packen kann.



Bewertung: 3 von 5 Sternen