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Freitag, 9. Mai 2014

[Rezension] Colleen Hoover - This Girl (Weil ich Layken liebe #3/Slammed #3)

Achtung! Sowohl Inhaltsangabe als auch Rezension können Spoiler zu Band eins und zwei enthalten!

Colleen Hoover - This Girl (Slammed 3 von 3)
dt. Ausgabe: o.A.

Inhalt (lt. Goodreads.com): Layken and Will’s love has managed to withstand the toughest of circumstances and the young lovers, now married, are beginning to feel safe and secure in their union. As much as Layken relishes their new life together, she finds herself wanting to know everything there is to know about her husband, even though Will makes it clear he prefers to keep the painful memories of the past where they belong. Still, he can’t resist his wife’s pleas and so he begins to untangle his side of the story, revealing for the first time his most intimate feelings and thoughts, retelling both the good and bad moments, and sharing a few shocking confessions of his own from the time when they first met.

Genre: New Adult

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 368
Preis: 8,80€
Verlag: Simon & Schuster

Meine Meinung: Nachdem ich ja mit 'Point of Retreat' überhaupt nicht zurecht kam, wollte ich der Reihe aber eine faire Chance geben einen ordentlichen Abschluss zu finden.
Der dritte Teil der Trilogie beginnt dort, wo Band zwei aufhört: Den Flitterwochen. Dort bittet Layken Will seine Geschichte aus seiner Perspektive zu erzählen. Was er dann auch tut. Der Roman switcht dann immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Ich persönlich fand es jetzt nicht sonderlich spannend die Geschichte nochmal aus Wills Sicht erzählt zu bekommen. Viel andere Aspekte wurden da auch nicht angesprochen. Für mich hätte da die ein oder andere Szene gereicht bzw. hätte ich es gar nicht gebraucht. So zogen sich die Teile aus der Vergangenheit teilweise wie Kaugummi, während andere wiederum sehr interessant waren.
Layken bleibt mir negativ in Erinnerung, wie auch schon in Band zwei. So bekommt sie einen total ungerechtfertigten Eifersuchtsanfall, als sie von einem Kuss erzählt, der geschah als die beiden noch nicht zusammen waren. Das löste dann doch wieder leichte Aggressionen bei mir aus.
Für mich ist das auch nicht die Vorstellung von Ehe, wenn man erst dann alles über den Partner erfährt, wenn man längst verheiratet ist (und wir reden hier von recht grundsätzlichen Dingen).
Gut gefallen hat mir aber der Abschnitt der darauf folgte, wo man tatsächlich NEUE Dinge erfuhr. Das wäre ein netter Abschluss gewesen. AAABER die Autorin setzt einen drauf - in der Form eines Epilogs. Dazu muss man sagen: Ich bin kein Fan von Epilogen, ich habe schon den in Harry Potter gehasst. Dieser Epilog hat mir dann meinen Lesespaß gegen Ende gedämpft!
Fazit: Ich bin immernoch der Meinung, das der erste Band völlig gereicht hätte...


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Quellen:
  • https://www.goodreads.com/book/show/15784909-this-girl?from_search=true
  • http://www.amazon.de/This-Girl-Slammed-Colleen-Hoover/dp/1471130533/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1398346505&sr=8-1
  • http://d28hgpri8am2if.cloudfront.net/book_images/cvr9781471130533_9781471130533_lg.jpg


Sonntag, 16. März 2014

[Rezension] Michelle Rowen - Level 6: Unsterbliche Liebe



Michelle Rowen - Level 6: Unsterbliche Liebe
OT: Countdown; 7,30€; HarlquinTeen

Inhalt (lt. Verlagsseite): Die 16-jährige Kira erwacht in einem dunklen Raum, verstört und hilflos. Aber nicht allein: Sie teilt ihr Gefängnis mit dem 17-jährigen Rogan, einem verurteilten Mörder. Unfreiwillig sind die beiden Kandidaten in der Gameshow "Countdown", in der es um Leben und Tod geht: Scheitern sie am nächsten Level, sterben sie live im Fernsehen. Den Teenagern bleibt keine Wahl - sie müssen mitspielen, wenn sie überleben wollen. Doch kann man einem Mörder trauen, und wenn er noch so schöne blaugrüne Augen hat? Trotz aller Versuche, sie gegeneinander aufzuhetzen, kommen Kira und Rogan sich immer näher - und stoßen auf die schreckliche Wahrheit hinter dem grausamen Spiel...

Genre: Jugendbuch // Dystopie

Gelesene Ausgabe: (bestellen?)
Seiten: 352
Preis: 12,99€
Verlag: Mira Taschenbuch

Meine Meinung: Eine Dystopie in einem Einzelband ist auch etwas, was ich bisher noch nicht gesehen geschweige denn gelesen habe. Die Inhaltsangabe klang spannend und vielversprechend, so dass ich äußerst gespannt auf ‚Level 6‘ war.
In dem Jugendroman, der in der Zukunft spielt, geht es um das Teenager-Mädchen Kira, die bei einem Mord ihre ganze Familie verlor und seitdem auf der Straße um ihr Überleben kämpft bis sie eines Tages aus einer Ohnmacht in einem stockdunklen Raum an der Seite des Mehrfach-Mörders Rogan Ellis aufwacht. Kira befindet sich in einem geheimen Spiel, in denen Verbrecher verschiedene Aufgaben innerhalb sechs Levels gestellt werden. Entweder die Verbrecher sterben oder erlangen nach 6 erledigten Levels ihre Freiheit. Wohl oder übel muss Kira Rogan vertrauen und zusammen kämpfen sie um ihre Freiheit.
Um ehrlich zu sein finde ich sowohl Cover als auch Titel wenig ansprechend. Das Buch habe ich alleine wegen des ansprechenden Klappentexts ausgewählt. Im Original heißt der Roman ‚Countdown‘, weshalb ich mich fragte, warum dieser Titel nicht bleiben konnte. Auch der Untertitel ‚Unsterbliche Liebe‘ ist unpassend und nimmt schon einiges vorweg.
Der Schreibstil der Autorin beziehungsweise die deutsche Übersetzung ist spannend und gut gelungen.
Auch die beiden Charaktere Kira und Rogan gefielen mir sehr gut. Mit Kira hatte ich ab und an so meine Probleme, wobei ich das bei weiblichen Charakteren häufiger habe. Rogan hingegen fand ich klasse.
Die Idee der Story ist natürlich nicht neu, aber dennoch gut gelungen. Innerhalb der Story kommen immer wieder neue Fragen auf, der Leser fragt sich, wem er überhaupt noch vertrauen kann. Dennoch sind zu viele Wendungen vorhersehbar oder wenig überraschend. Die Levels werden nach einer Zeit langweilig, da diese gewollt in den letzten Sekunden aufgelöst werden (nach drei Levels wird dieses Prinzip definitiv langweilig).
Insgesamt hatte ich ebenfalls das Gefühl, dass zu viele Geschichten ineinander verschachtelt wurden, so dass es als Leser schwer wurde dem Geschehen zu folgen. Immer wieder kam etwas Neues auf und immer wieder wurde dies ohne große Überraschungen aufgelöst. Das wird nach einer Zeit einfach langweilig.
Der Roman startete definitiv gut und machte Lust auf mehr. Nach und nach ließ das allerdings nach und die Handlung war extrem vorhersehbar und minderte somit meinen Lesespaß.
Fazit: Eine gut Idee, die nach der Hälfte des Romans seinen Reiz verliert.




Bewertung: 3 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an BloggdeinBuch & den MIRA Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

bloggdeinbuch.dehttp://www.mira-taschenbuch.de/gesamtprogramm/darkiss/

Montag, 25. November 2013

[Rezension] Zoe Marriott - Frostblüte


Zoe Marriott - Frostblüte

Frostfire; Walker; 9,30€

Inhalt (lt. carlsen.de):

Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und Verschlingen – voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen und zarter, bittersüßer Liebe


Genre: Fantasy

Gelesene Ausgabe: (bestellen?)
Seiten: 464
Preis: 14,99€
Verlag: Carlsen

Meine Meinung: Der Hauptgrund weshalb ich mich bei bloggdeinbuch.de für 'Frostblüte' entschieden habe, war das wunderschöne Cover. Es ist wirklich schön gestaltet mit dem Wolf der durch den Schnee wandert und in der Kontur des Wolfes das Mädchen (sehr vermutlich Frost). Das Cover ist meiner Meinung nach dem Original-Cover deutlich überlegen.
Die Geschichte ließ sich gut lesen. Der Schreibstil war nicht zu kompliziert und oftmals sehr bildlich, so dass man sich Umgebung und Personen sehr gut vorstellen konnte. Ab und zu fand ich das Buch an einigen Stellen zu langatmig, wobei ich mir dachte, dass die Autorin nun zur Sache kommen sollte, als  hier und da noch Dinge zu erzählen, die nach meinem Empfinden nicht wirklich etwas mit dem Verlauf der Geschichte zu tun hatten.
Viele Charaktere lernen wir im Roman nicht kennen. Die Hauptperson ist natrülich Frost, die im ständigen Konflikt mit ihrem inneren Dämon steckt und somit ihr Leben nicht wirklich frei leben kann, so wie sie es sich vorstellt. Frost gegenüber habe ich eine neutrale Sicht. Ich fand sie nicht besonders sympathisch oder aufregend, aber auch nicht schrecklich. Manchmal ging mir ihr Märtyrer-Gehabe auf die Nerven, aber das kam nicht allzu oft vor. Luca hingegen mochte ich überhaupt nicht. Mir war er zu perfekt und das Heldenhafte störte mich, da es irgendwie aufgesetzt wirkte. Sympathischer war mir hingegen Arian als Gegenpart, da er einfach etwas geheimnisvollen, wenn auch rohes hatte, dass es sehr spannend machte über ihn zu lesen. Ich fand ihn einfach wesentlich realistischer und ansprechender als Luca oder Frost.
Die Dreiecksgeschichte im Roman fand ich auch eher überflüssig. Nach 'Twilight' und 'The Hunger Games' scheint das ein regelrechter Trend zu sein, aber ganz ehrlich, wie häufig kommt sowas im realen Leben schon vor? Ich habe das Gefühl, dass es inzwischen in Büchern gebraucht wird um dem romantischen Anteil etwas Spannung einzuhauchen, aber das gelang bei 'Frostblüte' nicht.
Auch wenn ich sonst kein Fan von Highfantasy-Romanen bin, war die Geschichte in 'Frostblüte' dennoch sehr spanned und in sich rund. Ich hatte die das Gefühl, dass die Ideen im Buch zu abstrus waren oder zu fernab der Realität.
Fazit: Eine gute Fantasygeschichte, die doch wegen einiger Unzufriedenheiten meinerseits etwas Abzug bekommt.

Bewertung: 3 von 5 Sternen




Herzlichen Dank an BloggdeinBuch & den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

www.carlsen.de


www.bloggdeinbuch.de

Mittwoch, 30. Oktober 2013

[Rezension] Scott Westerfeld - Pretties (Uglies #2)



Scott Westerfeld - Pretties (Uglies 2/3)
dt. Ausgabe: Pretty - Erkenne dein Gesicht; 8,99€; Carlsen

Inhalt (lt. Goodreads.com): Tally has finally become pretty. Now her looks are beyond perfect, her clothes are awesome, her boyfriend is totally hot, and she's completely popular. It's everything she's ever wanted.
But beneath all the fun -- the nonstop parties, the high-tech luxury, the total freedom -- is a nagging sense that something's wrong. Something important. Then a message from Tally's ugly past arrives. Reading it, Tally remembers what's wrong with pretty life, and the fun stops cold.
Now she has to choose between fighting to forget what she knows and fighting for her life -- because the authorities don't intend to let anyone with this information survive.


Tally ist von einer Ugly zur Pretty geworden. Sie sieht umwerfend aus, hat einen tollen Freund und ist wahnsinnig beliebt. Aber bei allem Spaß, den Partys, dem Luxus, spürt Tally, dass irgendetwas nicht stimmt. Dann erhält sie eine Botschaft aus ihrer Vergangenheit - und plötzlich wird ihr klar, was in der Pretty-Welt fehlt. Tally beginnt, umzudenken und begibt sich damit in tödliche Gefahr. Denn wer zu viel weiß, gerät schnell ins Visier der Behörden ..


Genre: Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 368
Preis: ab 5,32€
Verlag: SimonPulse

Meine Meinung: Nachdem mir Band 1 der Reihe nicht so wirklich gefallen hat, musste ich mich doch erstmal durchringen mit dem zweiten Band zu beginnen.
Dieser setzt direkt in Tallys 'Pretty'-Leben ein und beschreibt sie als so genannte 'New Pretty'. Dort kam bei mir schon das erste Problem auf: Die vielen neuen Wörter verwirrten mich total. 'bogus' und 'bubbly' sind ein Beispiel dafür. Den Sinn dieser Wörter habe ich auch bis zum Schluss nicht wirklich verstanden.
Auch die Beziehungen der Charaktere habe ich zunächst nicht wirklich verstanden. So dachte ich, dass Tally und ihr ehemals bester Freund Peris nun ein Paar sind und war umso verwirrter als sie plötzlich Zane küsste.
Nichtsdestotrotz ließ sich 'Pretties' zügig lesen. Die Kapiteleinteilung ist genau richtig (ich kann es absolut nicht leiden, wenn Kapitel zu lang sind). Ab und zu hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich einfach nicht mehr verstanden habe, was gerade passiert. Es fühlte sich an, als hätte ich plötzlich mehrere Kapitel überschlagen oder die Kapitel wären ausversehen ausgetauscht worden. Das hat mich sehr verwirrt. Dazu kamen noch die völlig neuen Begriffe mit denen ich nichts anfangen konnte und so war das Chaos komplett.
Tally als Charakter fand ich in diesem Band deutlich sympathischer und ich konnte ihre Entscheidungen und Handlungen viel besser nachvollziehen als in 'Uglies'. Auch ihre Beziehung zu Zane mochte ich wirklich gerne.
Fazit: Auch Band 2 konnte mich nicht überzeugen. Oftmals verwirrten mich die verworrenen Handlungsstränge und die völlig neuen Begrifflichkeiten. Ich bin gespannt auf den Abschluss der Trilogie.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Montag, 23. September 2013

Scott Westerfeld - Uglies (Ugly #1)



Scott Westerfeld - Uglies
Ugly-Verlier nicht dein Gesicht; Carlsen Verlag; ab 8,99€

Inhalt (lt. Goodreads.com): Tally Youngblood is about to turn sixteen, and she can't wait for the operation that turns everyone from a repellent ugly into a stunningly attractive pretty and catapults you into a high-tech paradise where your only job is to party. But new friend Shay would rather hoverboard to "the Smoke" and be free. Tally learns about a whole new side of the pretty world and it isn't very pretty. The "Special Circumstances" authority Dr Cable offers Tally the worst choice she can imagine: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. The choice Tally makes changes her world forever.


Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ..


Genre: Jugendbuch // Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 445
Preis: ab 5,42€
Verlag: Simon Pulse

Meine Meinung:

‚Uglies‘ gehört wohl zu den Büchern, die wohl schon am längsten ungelesen in meinem Regal stehen. Meine Schwester hat mir die komplette Trilogie ausgelesen und wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum ich mich so lang nicht an die Bücher heran getraut habe: einfach weil ich wusste, dass ich nicht nur ein Buch vor mir habe, sondern direkt drei.
Dennoch habe ich mich nun überwinden können die Reihe anzufangen, denn schließlich bin ich ein großer Fan der Dystopien wie ‚Hunger Games‘ oder ‚Delirium‘ und ‚Uglies‘ ist eine der ersten dieses Trends gewesen.
Das Cover ist sehr interessant und man muss doch zweimal hinschauen um alles entdecken zu können.  Auch der Titel ist kurz und prägnant, weckt Interesse. Den deutschen Untertitel ‚Verlier nicht dein Gesicht‘ finde ich dagegen etwas unnötig.
Der Titel ‚Ugly‘ verrät schon etwas über den Inhalt des Auftakts der Trilogie: Wie in jeder Dystopie geht es um die Gesellschaft der Erde in der Zukunft. In der Gesellschaft dieser Zukunft werden alle Jugendliche durch eine Schönheitsoperation zu ‚Pretties‘ um eine perfekte Gesellschaft zu erschaffen. Der Roman begleitet Tally, die eigentlich zu einer treuen Anhängerin dieser Philosophie gehört und sich auf den Tag freut, an dem sie hübsch wird, da sie dann ihren besten Freund und ihre erste Liebe Peris wieder sieht. Wie der Zufall es will, trifft Tally das Mädchen Shay, die fest vorhat der Gesellschaft zu fliehen. Somit nimmt Tallys Schicksal seinen Lauf.
Generell ließen sich die knapp 450 Seiten des Romans gut lesen. Scott Westerfeld schreibt sehr flüssig und auch die Kapitel sind nicht allzu lang, was ich immer gut finde. Erzählt wird in der dritten Person, jedoch ausschließlich beschränkt auf Tallys Sicht der Geschehnisse.
Tally als Hauptperson empfand ich persönlich als etwas zu platt, so dass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Auch die Namensgebung der beiden Mädchen fand ich eher ungünstig, denn Shay und Tally klingt so ähnlich, dass ich die Charaktere während des Lesens immer wieder verwechselt habe.
Die Geschichte an sich braucht erst mal bis sie in die Gänge kommt. Und zwar lange…sehr lange. Beeindruckend ist, wie der Autor die Gesellschaft und das Leben außerhalb dieser Gesellschaft beschreibt. Ich finde es faszinierend, dass man sich so etwas ausdenken kann und auch die kleinen Details beachtet. Aber im Grunde sind die Dystopien alle sehr ähnlich (ja ich weiß, dass das ein Genre so an sich hat). Mir fehlte in ‚Uglies‘ ein wenig die Spannung, das Unerwartete. Denn wirklich mitreißen konnte mich Band eins nicht.
Fazit: Ein wenig enttäuscht war ich vom Auftakt der Trilogie schon, denn ich hatte mir mehr erwartet. Dennoch werde ich weiterlesen und hoffen, dass mich die Reihe doch noch packen kann.



Bewertung: 3 von 5 Sternen