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Sonntag, 3. November 2013

[kurz gesagt] Scott Westerfeld - Specials (Uglies #3)



Scott Westerfeld - Specials (Uglies 3/3)

Inhalt (lt. Goodreads.com): "Special Circumstances": The words have sent chills down Tally's spine since her days as a repellent, rebellious ugly. Back then Specials were a sinister rumor -- frighteningly beautiful, dangerously strong, breathtakingly fast. Ordinary pretties might live their whole lives without meeting a Special. But Tally's never been ordinary.
And now she's been turned into one of them: a superamped fighting machine, engineered to keep the uglies down and the pretties stupid.
The strength, the speed, and the clarity and focus of her thinking feel better than anything Tally can remember. Most of the time. One tiny corner of her heart still remembers something more.
Still, it's easy to tune that out -- until Tally's offered a chance to stamp out the rebels of the New Smoke permanently. It all comes down to one last choice: listen to that tiny, faint heartbeat, or carry out the mission she's programmed to complete. Either way, Tally's world will never be the same.


Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell - eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen. Denn einst war Tally selbst eine Smokey ...


Meine Meinung: Viele Worte möchte ich an den letzten Band der Uglies-Trilogie wirklich nicht verschwenden, denn demnächst wird es auch eine Reihenübersicht geben.
Nachdem mich die beiden ersten Bände schon nicht überzeugen konnten, setzte ich wenig Hoffnungen in Band drei. Meine Befürchtungen haben sich bestätigt und ich fand Band 3 noch schlechter als die vorigen zwei.
Die Handlung tröpfelt so vor sich hin und wenn etwas Spannendes passiert, dann empfand ich das trotzdem nicht so. Einige Handlungsstränge schienen mir sehr willkürlich und unrealistisch, irgendwie hatte ich teilweise das Gefühl, dass nichts so wirklich zusammen passen wollte.
Tally als Hauptcharakterin bleibt weiterhin flach, Shay merkwürdig und der Wandel in ihr sehr unrealistisch. Sympathisch (und somit quasi als einziger Charakter im Buch) bleibt David.
Das 'große Finale' ist keinenfalls spannend, sondern ebenfalls im selben Stil wie die vorigen 300 Seiten auch. Das tatsächliche Ende kommt dann sehr abrupt und unpassend.
Fazit: Für mich war diese Trilogie reinste Zeitverschwendung. Band 3 macht mich sogar richtig wütend.

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Mittwoch, 7. November 2012

[Rezension] Annette Dutton - Der geheimnisvolle Garten



Annette Dutton - Der geheimnisvolle Garten

Inhalt (lt. amazon.de): Eine Liebe, die nicht sein darf. Ein Kind, das seiner Mutter entrissen wird. Eine Frau, die ihre Wurzeln entdecken muss … Nach dem Tod ihrer Mutter stößt Natascha in deren Nachlass auf ein verwirrendes Dokument. Ihre Familie soll Aborigine-Vorfahren haben? Neugierig geworden, macht sie sich in Australien auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie ahnt noch nichts von jenem dunklen Geheimnis, das dem Leben der deutschen Auswanderin Helene Junker zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Stempel aufdrückte – und das auch Nataschas Leben eine entscheidende Wende geben wird.

Genre: Frauenroman

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 560

Preis: 9,99€

Verlag: Knaur TB Verlag

Meine Meinung: PUH! Endlich habe ich dieses Buch beenden können. Fast einen ganzen Monat habe ich gebraucht. 
Gekauft habe ich mir das Buch in den Sommerferien bei meiner Oma. Gesehen habe ich es in einer Buchhandlung dort und ich habe es wegen dem wunderschönen Design mitgenommen. An der Seite des Buches sind Blüten und es sieht wirklich wunderschön aus! 'Don't judge a book by its cover' heißt es ja im Englischen...tja, das habe ich auch gemerkt, allerdings im gegenteiligen Sinn.
Zunächst muss ich sagen, dass sich sowohl Titel als auch der Klappentext sehr nach 'Der verborgene Garten' anhören. Die Geschichte ist dieser auch sehr ähnlich. Ich möchte der Autorin nichts unterstellen, aber es ist einfach zu ähnlich, so dass es zufällig sein könnte. Auch die Einteilung zwischen drei Generationen war die selbe. Das Buch schwankte zwischen Helene um das Jahr 1910 und Natascha im Jahr 2010.
Dennoch unterscheidet sich das Buch gravierend von Kate Mortons Roman 'Der geheimnisvolle Garten', denn Duttons Schreibstil sagte mir überhaupt nicht zu: Einfache Beschreibungen, häufige Wortwiederholung, wenig Abwechslung.
Noch schlimmer war es mit den Charakteren der Story. Helene, die Hauptperson der 1910er Jahre war total übertrieben dargestellt und wirkte durch schlechte Beschreibungen unecht. Auch Natascha war mir außerordentlich unsympathisch. Eine komplett überzogene Darstellung von einer modernen Karrierefrau in ihren 30ern aus Berlin. Im Kontrast dazu den total hippen und coolen Australier Alan. Aber alles natürlich nur vordergründig...dahinter natürlich ganz tiefgründig....oder halt auch nicht.
Die Story kannte ich ja im Prinzip schon so ähnlich, wobei die Story von 'der verborgenen Garten' deutlich durchdachter war. Bei diesem Roman konnte man schon nach einigen Seiten ahnen, welche Wendungen das ganze nehmen würde und ich lag damit meist auch richtig.
Das nahm mir dann also endgültig den Wind aus den Segeln und ich habe den Spaß am Buch verloren. Trotzdem habe ich mich durchgebissen in der Hoffnung, das Buch würde eine unerwartete Wendung nehmen oder plötzlich gut werden. Dem war nicht so.
Fazit:Für mich ein absoluter Fehlgriff! Eine miese Kopie von Kate Mortons 'Der verborgene Garten'

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Dienstag, 14. August 2012

[Rezension] Nicholas Sparks & Micah Sparks - Nah und Fern

Nicholas Spark & Micah Sparks - Nah und Fern
OA: Three Weeks With My Brother; Little Brown Book Group; 9,10€


Inhalt (lt. amazon.de): Alles begann mit einer Werbepost. Bei Nicholas Sparks zu Hause in North Carolina herrschte mal wieder das totale Chaos -- genau jene Portion an (von fünf Kindern produziertem) Durcheinander, die der Schriftsteller zum Schreiben nach eigenem Bekunden offenbar dringend nötig hat. Trotzdem wollte es mit dem Plot seines Romans Das Lächeln der Sterne nicht so recht weiter gehen, also ging Sparks zum Briefkasten. Drinnen fand sich ein Prospekt, der von einer Weltreise erzählte: zu den Ruinen der Maya und der Inka, den riesigen Steinfiguren der Osterinseln, den „Killing Fields“ und der Felsenkirche von Äthiopien, bis zum Polarkreis und nach Australien. Flugs rief Sparks seinen ein Jahr älteren Bruder Micah in Los Angeles an, um ihn für die Reise zu gewinnen (natürlich nicht, ohne sich vorher mit seiner Frau besprochen zu haben!). Und schon bei den ersten Gesprächen vermischte sich die Vorfreude mit Erinnerungen an die eigene Kindheit: ein Aspekt, der den ganzen weiteren Fortgang dieses grandiosen Buchs bestimmt.

Genre: Biografie / Non-Fiction

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 500

Preis: 8,95€

Verlag: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Da ich ja in letzter Zeit ziemlich viele Nicholas Sparks Romane verschlungen habe, interessierte mich nun auch der Mann hinter den Büchern. Also legte ich mir seinen biografischen Roman 'Nah und Fern' zu. In diesem Roman erläutert Sparks zum einen seine Hintergrundgeschichte. Seine Kindheit, seine Familie und schließlich auch der Weg zum Bestseller-Autor. Nebenbei erzählt Sparks von einer dreiwöchigen Weltreise, die er mit seinem älteren Bruder Micah unternimmt.
Sowohl das deutsche als auch das englische Cover ist recht schön, da habe ich nichts dran auszusetzen. Der englische Titel 'Three Weeks With My Brother' ist auch super gewählt, da kann der deutsche Titel - wie immer - nicht mithalten. 'Nah und Fern'  - aha, und jetzt?
Der Schreibstil Sparks ging mir diesesmal schnell auf die Nerven (das hängt aber auch durchaus mit dem Inhalt zusammen). Ich fand nur, dass die Reise überhaupt nichts mit dem Leben des Autors zutun hatten. Die Übergänge waren völlig zusammenhangslos und die Erzählungen der Reiseabschnitte wurden nach einer Zeit langweilig, da sie sich immer wieder wiederholten: Wir waren in dem Land, machten eine Cocktailparty, besichtigten das, das war toll, weil.... das war nicht so schön, weil... Der Inhalt der Familiengeschichte war da durchaus interessanter, denn ich denke, dass man die Persönlichkeit eines Autors an seinen Büchern schon durchaus erkennen kann. Nicholas Sparks hatte auch bisher ein Leben, das erzählenswert ist.
Zu den Charakteren kann ich nichts sagen, schließlich ist es eine Biografie, aber ich möchte doch noch einiges loswerden über die Selbstdarstellung von Sparks: Diese hat mir den Roman nämlich gründlich versaut und mir den Autor extrem unsympathisch machen lassen. Man muss wissen, dass er es in seinem Leben nicht leicht hatte, sehr arm aufgewachsen ist und später auch mit einigen Todesfällen zu tun hatte. Nicholas Sparks stellt sich aber im gesamten Buchverlauf als Halbgott dar: Wie toll er diese Situation gemeistert hat, war er alles hingekriegt hat, wie arm seine Frau ohne ihn dran wäre. Also an Selbstbewusstsein mangelt es diesem Mann nicht!
Die Mitglieder seiner Familie stellt er als Stereotypen dar: Sein älterer Bruder - der Macho. Seine Schwester - die gutmütige Heilige. Sein Vater - der verbitterte Alte. Sein Frau - die gute Mutter. Das geht einem mindestens genauso auf die Nerven, wie die Lobpreisung auf sich selbst.
Fazit: Diese Biografie war für mich ein absoluter Reinfall. Ich bleibe lieber bei Sparks Büchern.

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Sonntag, 29. April 2012

Rezension: Meg Cabot - Every Boy's Got One

Meg Cabot - Every Boy's Got One (Band 3 von 3)
dt. Ausgabe: Aber bitte für immer; Blanvalet Taschenbuch Verlag; 8,99€

Inhalt (lt. Goodreads.com): Cartoonist Jane Harris is delighted by the prospect of her first-ever trip to Europe. But it's hate at first sight for Jane and Cal Langdon, and neither is too happy at the prospect of sharing a villa with one another for a week--not even in the beautiful and picturesque Marches countryside. But when Holly and Mark's wedding plans hit a major snag that only Jane and Cal can repair, the two find themselves having to put aside their mutual dislike for one another in order to get their best friends on the road to wedded bliss--and end up on a road themselves ... one neither of them ever expected.

Genre: Frauenroman / Romantik
Gelesene Ausgabe:
Seiten: 328

Preis: 9,40€

Verlag: Pan

Eigene Meinung: Meg Cabot. Diese Autorin kennen einige vielleicht aus der Plötzlich Prinzessin-Reihe, nach der zumindest ich früher ganz verrückt war. Ich besaß ALLE Bände. 'Every Boy's Got One' ist der dritte und letzte Band ihrer Boy-Reihe. Das wusste ich vorher allerdings nicht und hatte die anderen Bände auch vorher nicht gelesen. Das entpuppte sich aber als wenig dramatisch, da die Bücher anscheinend nicht zusammenhängend sind.
Das Cover finde ich persönlich wenig ansprechend und langweilig. Die Comicfiguren, die wahrscheinlich Jane und Cal darstellen sollen sehen irgendwie doof aus. Den Titel finde ich allerdings ganz gut, da man sich doch fragt Every Boy's Got One ---> Was denn?
Sowohl der deutsche Titel 'Aber bitte für immer', als auch das deutsche Cover finde ich nichtssagend und sehr, sehr langweilig.
Der Roman ist nicht als normale Geschichte geschrieben, sondern in Form von Tagebucheinträgen und E-Mails. Das finde ich an sich immer ganz nett zu lesen und einfach mal was anderes. 
Meg Cabot ist ja besonders für ihren lustigen Schreibstil bekannt, aber den Schreibstil in diesem Roman fand ich nichts anderes als nervig. Das lang wahrscheinlich auch vor allen Dingen an der nervtötenden und schrecklich unsympathischen Hauptperson Jane. Zwar war sie gut beschrieben und glaubhaft, aber trotzdem hat sie mir nicht gefallen. Ich denke allerdings, dass die Autorin nicht wollte, dass ihre Charaktere unsympathisch sein sollen, vor allen Dingen ihre Hauptperson nicht. Aber dabei kann ich mir nicht helfen. 
Die restlichen Charaktere waren eher platt, wenn auch dann nicht so nervig.
Die Story an sich war schon sehr vorhersehbar, wie es nun mal bei einem typisch romantischem Frauenroman ist. Das ist ja an sich nicht verkehrt, denn ich wusste ja schließlich worauf ich mich dabei einlasse. Was mich dann schockiert hatte (allerdings erneut im negativen Sinne) war das Ende. Das war absolut aus der Luft begriffen und hat dem Roman noch das Krönchen in Sachen typischer-Frauenroman aufegesetzt. Für die, die es interessiert schreibe ich es hier schwarz markiert: Die Hauptperson Jane und Cal (der, um mal drauf hinzuweisen, nicht an die Liebe glaubt), die sich die Hälfte der WOCHE gehasst haben, verlieben sich und ziehen zusammen. Nach einer Woche. Zusammen nach Italien. Ja, genau, ich weiß...
Ein kleiner Aufreger zum Schluss: Die deutsche Haushälterin sagt zum Schluss, dass sie Mitglied bei der SS war, wie es alle Deutschen waren. Da konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Unfassbar.
Fazit: Reine Zeitvergeudung!

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Donnerstag, 26. Januar 2012

[Doppelrezension] Sharon Dogar - Salzwassersommer (OT: Waves)

Doppelrezension? Das heißt lediglich, dass ich 2 Meinungen gegenüberstelle. In diesem Fall die Meinung meiner Schwester Clara und meine eigene Meinung.

Sharon Dogar - Salzwassersommer
engl. Ausgabe: Waves, The Chicken House, 8,99€

Inhalt (lt. amazon.de): Was ist im letzten Sommer mit Charley passiert? Hal ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. Und obwohl seine Schwester im Koma liegt, scheint sie an seiner Seite zu sein; scheint ihn aufzufordern, sich für sie zu erinnern. Und Hal erfüllt ihren Wunsch. Stück für Stück kommt er dem dunklen Geheimnis des letzten Sommers näher - dem Geheimnis um eine große, tragische LiebeWas ist im letzten Sommer mit Charley passiert? Hal ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. Und obwohl seine Schwester im Koma liegt, scheint sie an seiner Seite zu sein; scheint ihn aufzufordern, sich für sie zu erinnern. Und Hal erfüllt ihren Wunsch. Stück für Stück kommt er dem Geheimnis des letzten Sommers näher. Doch kann die Wahrheit seine Familie wirklich befreien?

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 353

Preis: 6,99€

Verlag: Arena

Hannahs Meinung: Es ist zwar schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich noch sehr gut an alles erinnern. Mich hat das Buch sofort gepackt. Die Geschichte ist etwas außergewöhnliches und man muss sich erstmal daran gewöhnen. Zu Anfang konnte ich das Genre nicht ganz einordnen, weil ich nicht wusste, ob es ein normaler Jugendroman ist oder etwa ein Fantasyroman. Ich komme aber zum Schluss, dass es ein Mix aus beidem ist, obwohl es wirklich kein normaler Jugendroman ist. Auch wenn ich mich mit Hal nicht identifizieren kann, ist es doch sehr spannend gewesen, wie er herausfindet, was wirklich mit seiner Schwester passiert ist. Dass er immer wieder die Stimme seiner Schwester hört ist dabei auch wirklich beunruhigend und gruselig.
Mich hat der Roman gepackt und ich fand die Storyline sehr spannend. Allerdings dürft ihr hier keinen Tiefgang erwarten.
Hannahs Bewertung: 4 von 5 Sternen



Claras Meinung: Das Buch Salzwassersommer hab ich von meiner Schwester empfohlen bekommen. Ich hab mir den Klappentext durchgelesen und der hat mich überzeugt das Buch zu lesen.Die Geschichte des Romans war auch spannend, doch nach einer Weile hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einfach nur Seiten füllen wollte und die Handlungen wiederholten sich sehr oft. Es wurde schnell langweilig aber trozdem wollte ich das Ende wissen. Allerdings war ich von dem Ende sehr enttäuscht, da es wenig realistisch, fast albern, rüberkam.
 Claras Bewertung: 1 von 5 Sternen

Sonntag, 4. September 2011

[Rezension] Nicola Keegan - Swimming

Nicola Keegan - Swimming 
dt. Ausgabe: Schwimmen, Rowohlt Verlag, 19,95€


Inhalt (lt. goodreads.com): Born in a landlocked town in the center of Kansas, Pip is tall, flat, smart, funny, and supernaturally buoyant. On land, she has her share of troubles: an agoraphobic mother, a lost father, and a school full of nuns who just want her to sit still. But in the water, Pip is unstoppable. Swimming her way from a small Midwestern team to the Barcelona Olympics, Pip’s journey is the story of a young girl with an unsinkable spirit, struggling to stay afloat in the only way she can.


Gelesene Ausgabe:
Seiten: 320

Preis: 9,99€

Verlag: Random House UK

Eigene Meinung: Puuuh. Fertig!! Wie erleichternd...Zunächst einmal habe ich eine Rezension auf einem anderen Bücherblog gelesen und der Roman landete prompt auf meiner Wunschliste. Das Thema hat mich sehr angesprochen, vielleicht auch, weil ich selbst viele, viele Jahre geschwommen bin. Auch das Cover finde ich gelungen.
'Swimming' ist der Debütroman von Nicola Keegan. Ich habe mich durch das Buch durchgekämpft und habe es kein bisschen genossen. Schade. Die Geschichte und das Konzept fand ich an und für sich nicht schlecht, sondern gut durchdacht. Doch an der Umsetzung ist das Buch gescheitert. Der Schreibstil ist wirr und von daher auch sehr verwirrend. Die Charaktere durchschaut man nicht, man weiß am Ende des Buches immernoch nicht so genau wer wer ist und die Besonderheiten der Personen. Das fand ich sehr unbefriedigend.
Generell hat mich der Roman nicht unterhalten können und ich fand es nach einer Zeit nur anstrengend und nervig zu lesen und hatte demensprechend auch keine Lust mehr, was erklärt, warum ich so lange für das Buch gebraucht habe.
Fazit: Leider kein gelungener Debütroman von Nicola Keegan.

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Donnerstag, 23. Juni 2011

[Rezension] Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?

Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?

Inhalt (lt. amazon.com): Der Philosoph unter den Comedians sucht nach der Existenz des Geistes: Wo sitzt er? Was macht er? Kann man ihn kennen lernen? Bis ans Ende der Erdscheibe ist Dieter Nuhr gereist, um ihn zu finden - nach Birma, Rarotonga, ja sogar nach Österreich. Die Ausbeute seiner Expedition päsentiert er, wie man es von ihm gewohnt ist: pointiert, satirisch, komisch - NUHR pur.


Gelesene Ausgabe:
Seiten: 192

Preis: ca. 10€

Verlag: rororo

Eigene Meinung: Ich mag Dieter Nuhr auf der Bühne sehr gerne. Mir gefällt sein intelligenter Humor und dass er nicht niveaulos werden muss, wenn er seine Scherze macht, was ja inzwischen unter Komikern eher selten ist. Von Nuhrs Buch 'Gibt es intelligentes Leben?' bin ich aber sehr enttäuscht. Zum einen war es sehr anstrengend das Buch zu lesen. Nuhr erklärt auf der einen Seite, was Intelligenz eigentlich ist, wertet ein paar Stimmen von Experten aus und erzählt von einigen seiner Erfahrungen auf seiner Reise. Das ganze unterlegt er mit ein paar Witzen, die eher schwach sind. Außerdem ist auf fast jeder Seite ein Bild, das mit einer lustigen Bildunterschrift beschrieben ist. 
Das Lesen war wie gesagt sehr anstrengend, da Nuhr sich in dem Buch wirklich nicht einfach ausgedrückt. Man kann zwar alles verstehen, aber trotzdem musste ich mich schon sehr konzentrieren. Der einzige Spaß an dem Buch waren eigentlich die Bilder.
Verwirrend und anstrengend fand ich auch, dass die Themen komplett durcheinander waren. Zwar gab es immer kleine Kapitel zu speziellen Themen, aber trotzdem hat Nuhr dann zwischendrin doch wieder das ein oder andere Thema aufgegriffen, besonders gerne aber: Sex. Das hat nach einer Zeit genervt, vor allem, weil der entsprechenede Absatz immer mit dem kleinen Kommentar er hätte da schon Erfahrungen drin gemacht endete. Ganz ehrlich: Das interessiert niemanden!
Auch wenn ich sonst Nuhrs Humor gerne mag, kam ich mit 'Gibt es intelligentes Leben?' nicht klar! 
Fazit: Leider überhaupt nicht lustig. Fehlgriff!

Bewertung: 1 von 5 Sternen