Inhalt: Im Jahre 1899 kommt Christian, ein junger englischer Schriftsteller nach Paris um der Bohemian Revolution zu folgen. Und nirgendwo wird seine Inspiration gepflegt wie im Moulin Rouge ein Tanzclub und Bordell. Als er sich dann in das Showgirl Satine verliebt scheint alles perfekt. Allerdings ist Satine dem reichen Duke versprochen. Eine gefährliche Dreiecksbeziehung beginnt und Satine muss eine Entscheidung treffen...
Genre: Drama
Dauer: 123 Miniuten
Freigegeben ab: 12 Jahren
Preis: ca 9 Euro
Meine Meinung: Ich wurde von meinen Schwestern ständig gedrängt diesen Film zu schauen und letztes Wochenende war es dann soweit. Der Anfang des Films ist bunt, spektakulär und eine Augenweide. Die Lieder sind einprägsam und passend. Im Verlauf des Films wird die Handlung immer tragischer und verwinkelter, die bunte Atmosphäre aus dem Anfang des Films wirkt fast ironisch. Als Zuschauer hat man das Gefühl, dass das alles wahnsinnig unfair ist, was Satine und Christian da durchmachen und trotzdem ist es eine wunderschöne, dramatische Liebesgeschichte von der wahren Liebe, die über allem materiellen steht.
Fazit: Ein wahnsinnig trauriger, aber guter Film!
Bewertung: *****/*****
Freitag, 15. Januar 2010
Donnerstag, 14. Januar 2010
Film-Review zu Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
Inhalt: Ein Jahr nachdem die Pevensie-Geschwister Lucy, Susan, Edmund und Peter (Könige/Königinnen von Narnia) aus Narnia zurückgekehrt sind, gelangen sie durch einen Zufall wieder dorthin zurück. Inzwischen sind über 1000 Jahre vergangen und Narnia wird von dem König Miraz regiert. Sein Neffe Prinz Kaspian muss fliehen, als sein Onkeln einen Sohn bekommt und ihn umbringen will. Als Prinz Kaspian und die Pevensie Geschwister aufeinander treffen, entscheiden sie, dass gegen die Tyrannenherrschaft gekämpft werden muss, damit wieder Frieden und Harmonie in Narnia einkehrt...
Genre: Fantasy
Dauer: 144 Miniuten
Freigegeben ab: 12 Jahren
Preis: 10-15 Euro
Meine Meinung: Meine Schwester und ich hatten den Film nicht im Kino gesehen, also hatten wir ihn uns zu Weihnachten gekauft. Wir beide waren vom ersten Teil 'Der König von Narnia' total begeistert, wegen der zauberhaften, unwirklichen Atmosphäre. Diese fehlt meiner Meinung nach in diesem Teil. Die Landschaftsaufnahmen sind beeindrucken, die Musik passend. Die Schauspieler umwerfend, gerade Georgie Henley (Lucy) spielt all ihre Kollegen an die Wand.
Allerdings fehlt mir in dem Film das, was Narnia ausmacht. Die Atmosphäre des Films. Zauberhaft und geheimnisvoll. Außerdem muss ich kritisieren, dass es diesmal zu wenig Handlung und zu viele Kampfszenen gab, wie ich es ausgedrückt habe 'Herr der Ringe für Kinder'. Schade, denn man hätte wahrscheinlich mehr daraus machen können.
Fazit: Ich hatte hohe Erwartungen an den Film und wurde leider enttäuscht.
Bewertung: ***--/*****
Für Fans von: Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Die Mumie, Tintenherz
Genre: Fantasy
Dauer: 144 Miniuten
Freigegeben ab: 12 Jahren
Preis: 10-15 Euro
Meine Meinung: Meine Schwester und ich hatten den Film nicht im Kino gesehen, also hatten wir ihn uns zu Weihnachten gekauft. Wir beide waren vom ersten Teil 'Der König von Narnia' total begeistert, wegen der zauberhaften, unwirklichen Atmosphäre. Diese fehlt meiner Meinung nach in diesem Teil. Die Landschaftsaufnahmen sind beeindrucken, die Musik passend. Die Schauspieler umwerfend, gerade Georgie Henley (Lucy) spielt all ihre Kollegen an die Wand.
Allerdings fehlt mir in dem Film das, was Narnia ausmacht. Die Atmosphäre des Films. Zauberhaft und geheimnisvoll. Außerdem muss ich kritisieren, dass es diesmal zu wenig Handlung und zu viele Kampfszenen gab, wie ich es ausgedrückt habe 'Herr der Ringe für Kinder'. Schade, denn man hätte wahrscheinlich mehr daraus machen können.
Fazit: Ich hatte hohe Erwartungen an den Film und wurde leider enttäuscht.
Bewertung: ***--/*****
Für Fans von: Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Die Mumie, Tintenherz
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Fantasy,
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Narnia,
Prinz Kaspian
Dienstag, 12. Januar 2010
[Rezension] R.A. Nelson - Teach Me
R.A. Nelson - Teach Me
Inhalt: Nine hat sich verliebt. Verliebt in ihren Lehrer Richard Mann. Geschmeichelt von Nines Bewunderung lässt er sich auf eine Affäre ein. Nine schwebt. Dann der harte Aufprall: Richard Mann lässt sie fallen. Doch Nine gibt nicht auf und verfolgt wie besessen den Verräter ...
Seiten: 384
Preis: ca. 8 Euro
Meine Meinung: Ich hatte schon vieles über das Buch gehört und mich gefreut, dass wir es endlich im CullensCorner Buchclub lesen. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Sowohl Nine als auch Richard sind beeindruckende, aber auch auf ihre Art seltsame Charaktäre, was sie sehr echt macht. Generell kommt die Geschichte einem auch sehr realistisch vor, wenn man sie liest. Fast so, als wäre man mittendrin in der Geschichte.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wird wunderschön erzählt und man kann eigentlich nicht genug kriegen. Auch Nines Aktionen nach der plötzlichen Trennungen waren für mich, auch wenn das vielleicht komisch klingt, zum größten Teil nachvollziehbar.
Zu kritisieren habe ich nur das Ende. Da finde ich wirkt das Buch plötzlich unrealistisch. Mr. Mann ist der Held und vergibt Nine alles und Nine kommt auf einem ganz prima mit der neuen Lebnssituation klar. Das finde ich an der Stelle irgendwie zu plötzlich.
Fazit: Wirklich ein lesenswertes Buch, realistisch, geht unter die Haut
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Nine hat sich verliebt. Verliebt in ihren Lehrer Richard Mann. Geschmeichelt von Nines Bewunderung lässt er sich auf eine Affäre ein. Nine schwebt. Dann der harte Aufprall: Richard Mann lässt sie fallen. Doch Nine gibt nicht auf und verfolgt wie besessen den Verräter ...
Seiten: 384
Preis: ca. 8 Euro
Meine Meinung: Ich hatte schon vieles über das Buch gehört und mich gefreut, dass wir es endlich im CullensCorner Buchclub lesen. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Sowohl Nine als auch Richard sind beeindruckende, aber auch auf ihre Art seltsame Charaktäre, was sie sehr echt macht. Generell kommt die Geschichte einem auch sehr realistisch vor, wenn man sie liest. Fast so, als wäre man mittendrin in der Geschichte.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wird wunderschön erzählt und man kann eigentlich nicht genug kriegen. Auch Nines Aktionen nach der plötzlichen Trennungen waren für mich, auch wenn das vielleicht komisch klingt, zum größten Teil nachvollziehbar.
Zu kritisieren habe ich nur das Ende. Da finde ich wirkt das Buch plötzlich unrealistisch. Mr. Mann ist der Held und vergibt Nine alles und Nine kommt auf einem ganz prima mit der neuen Lebnssituation klar. Das finde ich an der Stelle irgendwie zu plötzlich.
Fazit: Wirklich ein lesenswertes Buch, realistisch, geht unter die Haut
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Labels:
4 Sterne,
Affäre,
Bewunderung,
Lehrer,
Liebe,
R.A. Nelson,
Rezension,
Teach Me
Sonntag, 10. Januar 2010
[Rezension] John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
Inhalt: Auf den Klappentext befindet sich keine Inhaltsangabe, aus folgenden Gründen: Man soll unvoreingenommen das Buch lesen. Das finde ich auch im Grunde richtig, daher nur ein kurzer Überblick. Es wird aus den Augen Brunos erzhält, ein 9-jähriger Junge, der zur Zeit des Nationalsozialismus lebt und mit seiner Familie nach Ausschwitz zieht.
Seiten: 272
Preis: ca. 8 Euro
Meine Meinung: Erstmal ist das Buch sehr kurz, so dass ich es innerhalb eines Tages ausgelesen hatte. Bruno wird als intelligenter Junge beschrieben, dem es viel Spaß macht zu forschen. Und da liegt das große Problem des Buches: Ein Junge in diesem Alter könnte wahrscheinlich alles was er sieht zusammenreimen und verstehen was passiert. Es handelt sich ja hierbei nicht um ein Kleinkind. Deshalb finde ich das alles ein wnig unrealistisch.
Im Grunde finde ich es gut, dass Boyne sich entschieden ein solches Thema aus den Augen eines Kindes zu erzählen, aber es fehlt einfach die gewisse Glaubhaftigkeit daran und das finde ich schade bei einem solchen Thema.
Außerdem fehlt mir ein wenig das gewisse Etwas an dem Buch.
Fazit: Richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht, obwohl ich mich sehr für diesen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte interessiere.
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Auf den Klappentext befindet sich keine Inhaltsangabe, aus folgenden Gründen: Man soll unvoreingenommen das Buch lesen. Das finde ich auch im Grunde richtig, daher nur ein kurzer Überblick. Es wird aus den Augen Brunos erzhält, ein 9-jähriger Junge, der zur Zeit des Nationalsozialismus lebt und mit seiner Familie nach Ausschwitz zieht.
Seiten: 272
Preis: ca. 8 Euro
Meine Meinung: Erstmal ist das Buch sehr kurz, so dass ich es innerhalb eines Tages ausgelesen hatte. Bruno wird als intelligenter Junge beschrieben, dem es viel Spaß macht zu forschen. Und da liegt das große Problem des Buches: Ein Junge in diesem Alter könnte wahrscheinlich alles was er sieht zusammenreimen und verstehen was passiert. Es handelt sich ja hierbei nicht um ein Kleinkind. Deshalb finde ich das alles ein wnig unrealistisch.
Im Grunde finde ich es gut, dass Boyne sich entschieden ein solches Thema aus den Augen eines Kindes zu erzählen, aber es fehlt einfach die gewisse Glaubhaftigkeit daran und das finde ich schade bei einem solchen Thema.
Außerdem fehlt mir ein wenig das gewisse Etwas an dem Buch.
Fazit: Richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht, obwohl ich mich sehr für diesen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte interessiere.
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Samstag, 9. Januar 2010
[Rezension] Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage
Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage
Inhalt: Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich - bis sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört ...
Seiten: 640
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Besonders schön an diesem Buch fand ich die Entwicklung zwischen Chris und Emily zu sehen, die sich schon ein Leben lang kennen und langsam angefangen haben sich lieben zu lernen. Die Liebesgeschichte finde ich sehr schön erzählt. Die beiden Elternpaare finde ich wahnsinnig unsympathisch! Alle sind unheimlich vergraben in ihre eine Welt und einfach von ihrer Art egozentrisch.
Die Handlungen aller Charaktäre sind für mich des Öfteren unverständlich und kaum nachvollziehbar.
Zum Schreibstil der Autorin: Dieser ist kein besonderer.
Fazit: Das Buch hat mich nicht gefesselt, war aber eine ganz nette Lektüre. Wer auf Familiendramen steht, der sollte sich dieses Buch kaufen. Wer allerdings nach hochwertigem Lesestoff sucht, dem rate ich von diesem Buch dringend ab!
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Inhalt: Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich - bis sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört ...
Seiten: 640
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Besonders schön an diesem Buch fand ich die Entwicklung zwischen Chris und Emily zu sehen, die sich schon ein Leben lang kennen und langsam angefangen haben sich lieben zu lernen. Die Liebesgeschichte finde ich sehr schön erzählt. Die beiden Elternpaare finde ich wahnsinnig unsympathisch! Alle sind unheimlich vergraben in ihre eine Welt und einfach von ihrer Art egozentrisch.
Die Handlungen aller Charaktäre sind für mich des Öfteren unverständlich und kaum nachvollziehbar.
Zum Schreibstil der Autorin: Dieser ist kein besonderer.
Fazit: Das Buch hat mich nicht gefesselt, war aber eine ganz nette Lektüre. Wer auf Familiendramen steht, der sollte sich dieses Buch kaufen. Wer allerdings nach hochwertigem Lesestoff sucht, dem rate ich von diesem Buch dringend ab!
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Labels:
3 Sterne,
Familiendrama,
Jodi Picoult,
Rezension
Sonntag, 29. November 2009
[Rezension] Markus Zusak - Die Bücherdiebin
Markus Zusak - Die Bücherdiebin
Inhalt: Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.
Seiten: 592
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Erstmal muss man Markus Zusaks Schreibstil erwähnen. Mich hat dieser schon in 'Der Joker' total umgehauen, aber auch diesesmal: Formulierungen die einen berühren, die wunderschön sind. Die Geschichte ist so besonders, da sie durch die Sicht der Person des Todes erzählt wird. Es ist sehr einfühlsam erzählt, nicht unbedingt auf Spannung ausgelegt, sondern auf die wichtigen Sachen, des Lebens, über die man Nachdenken muss, die einen länger Beschäftigen, als eine spannende Stelle in einem Buch.
Die Charaktäre sind einzigartig und wunderbar beschrieben. Auf der einen Seite, kann man sich genau vorstellen, wie diese Menschen so sind, auf der anderen Seite allerdings bleibt genug Raum für die eigene Fantasie.
Jeder der kein Buch für zwischendurch, sondern ein Buch zum Nachdenken, eins zum mitweinen und -lachen sucht, der ist mit diesem Buch bestens bedient. Ich kann jedem nur empfehlen es zu lesen!
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.
Seiten: 592
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Erstmal muss man Markus Zusaks Schreibstil erwähnen. Mich hat dieser schon in 'Der Joker' total umgehauen, aber auch diesesmal: Formulierungen die einen berühren, die wunderschön sind. Die Geschichte ist so besonders, da sie durch die Sicht der Person des Todes erzählt wird. Es ist sehr einfühlsam erzählt, nicht unbedingt auf Spannung ausgelegt, sondern auf die wichtigen Sachen, des Lebens, über die man Nachdenken muss, die einen länger Beschäftigen, als eine spannende Stelle in einem Buch.
Die Charaktäre sind einzigartig und wunderbar beschrieben. Auf der einen Seite, kann man sich genau vorstellen, wie diese Menschen so sind, auf der anderen Seite allerdings bleibt genug Raum für die eigene Fantasie.
Jeder der kein Buch für zwischendurch, sondern ein Buch zum Nachdenken, eins zum mitweinen und -lachen sucht, der ist mit diesem Buch bestens bedient. Ich kann jedem nur empfehlen es zu lesen!
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Labels:
5 Sterne,
Markus Zusak,
NS-Zeit,
Rezension
Montag, 2. November 2009
[Rezension] Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt
Daniel Kehlmann – Die Vermessung der Welt
Inhalt: Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen.
Seiten: 304
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Erst mal muss ich sagen, dass ich das Buch in der Schule gelesen habe. Generell gehe ich an so was immer vorsichtig heran. Aber das Buch war echt nicht schlecht. Ich muss ehrlich sagen, dass das Thema mich wenig interessiert, mich das Buch jedoch ab und an belustigt hat. Die Erzählweise von Kehlmann ist genial, abwechslungsreich und humorreich. Zu kritisieren habe ich, dass man, wenn man das Buch ausgelesen hat ständig durcheinander kommt mit den Charakteren. Außerdem finde ich persönlich, dass man sich in die Figuren überhaupt nicht hineinversetzen kann, da sie einfach extrem abgedrehte Genies sind.
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Inhalt: Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen.
Seiten: 304
Preis: ca. 10 Euro
Meine Meinung: Erst mal muss ich sagen, dass ich das Buch in der Schule gelesen habe. Generell gehe ich an so was immer vorsichtig heran. Aber das Buch war echt nicht schlecht. Ich muss ehrlich sagen, dass das Thema mich wenig interessiert, mich das Buch jedoch ab und an belustigt hat. Die Erzählweise von Kehlmann ist genial, abwechslungsreich und humorreich. Zu kritisieren habe ich, dass man, wenn man das Buch ausgelesen hat ständig durcheinander kommt mit den Charakteren. Außerdem finde ich persönlich, dass man sich in die Figuren überhaupt nicht hineinversetzen kann, da sie einfach extrem abgedrehte Genies sind.
Bewertung: 3 von 5 Sternen
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3 Sterne,
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Gauß,
Humboldt,
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