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Donnerstag, 23. Juni 2011

[Rezension] Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?

Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?

Inhalt (lt. amazon.com): Der Philosoph unter den Comedians sucht nach der Existenz des Geistes: Wo sitzt er? Was macht er? Kann man ihn kennen lernen? Bis ans Ende der Erdscheibe ist Dieter Nuhr gereist, um ihn zu finden - nach Birma, Rarotonga, ja sogar nach Österreich. Die Ausbeute seiner Expedition päsentiert er, wie man es von ihm gewohnt ist: pointiert, satirisch, komisch - NUHR pur.


Gelesene Ausgabe:
Seiten: 192

Preis: ca. 10€

Verlag: rororo

Eigene Meinung: Ich mag Dieter Nuhr auf der Bühne sehr gerne. Mir gefällt sein intelligenter Humor und dass er nicht niveaulos werden muss, wenn er seine Scherze macht, was ja inzwischen unter Komikern eher selten ist. Von Nuhrs Buch 'Gibt es intelligentes Leben?' bin ich aber sehr enttäuscht. Zum einen war es sehr anstrengend das Buch zu lesen. Nuhr erklärt auf der einen Seite, was Intelligenz eigentlich ist, wertet ein paar Stimmen von Experten aus und erzählt von einigen seiner Erfahrungen auf seiner Reise. Das ganze unterlegt er mit ein paar Witzen, die eher schwach sind. Außerdem ist auf fast jeder Seite ein Bild, das mit einer lustigen Bildunterschrift beschrieben ist. 
Das Lesen war wie gesagt sehr anstrengend, da Nuhr sich in dem Buch wirklich nicht einfach ausgedrückt. Man kann zwar alles verstehen, aber trotzdem musste ich mich schon sehr konzentrieren. Der einzige Spaß an dem Buch waren eigentlich die Bilder.
Verwirrend und anstrengend fand ich auch, dass die Themen komplett durcheinander waren. Zwar gab es immer kleine Kapitel zu speziellen Themen, aber trotzdem hat Nuhr dann zwischendrin doch wieder das ein oder andere Thema aufgegriffen, besonders gerne aber: Sex. Das hat nach einer Zeit genervt, vor allem, weil der entsprechenede Absatz immer mit dem kleinen Kommentar er hätte da schon Erfahrungen drin gemacht endete. Ganz ehrlich: Das interessiert niemanden!
Auch wenn ich sonst Nuhrs Humor gerne mag, kam ich mit 'Gibt es intelligentes Leben?' nicht klar! 
Fazit: Leider überhaupt nicht lustig. Fehlgriff!

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Freitag, 4. Februar 2011

[Rezension] John Green - Looking For Alaska

John Green - Looking for Alaska
dt. Titel: Eine wie Alaska


Inhalt (goodreads.com): Miles Halter is fascinated by famous last words and tired of his safe life at home. He leaves for boarding school to seek what the dying poet Francois Rabelais called the "Great Perhaps." Much awaits Miles at Culver Creek, including Alaska Young. Clever, funny, screwed-up, and dead sexy, Alaska will pull Miles into her labyrinth and catapult him into the Great Perhaps. 


Seiten: 256 (deutsche Ausgabe 304)

Preis: ca. 6€ (dA ca. 8€)

Verlag: Speak (dA: dtv)

Eigene Meinung: 'Looking For Alaska' ist mir auf diversen Seiten begegnet und ich habe bisher nur positive Meinungen darüber gehört. Zu Anfang muss ich sagen, dass ich teilweise wirklich Schwierigkeiten hatte das Buch im Englischen zu verstehen. Ich lese mehr als die Hälfte meiner Bücher auf Englisch und habe nie Probleme damit. Bei 'Looking for Alaska' musste ich dann doch das ein oder andere Mal in ein Wörterbuch schauen um den Sinn zu verstehen. Dennoch gefällt mir John Greens Schreibstil sehr gut. Es lässt sich gut lesen und wird nicht so schnell langweilig.
Das Buch ist in einen 'Before' und 'After'- Teil eingeteilt. Die spannende Sache ist, dass man nicht weiß, was das Ergeignis ist, dass dazwischen ist. Der 'Before'-Teil war zwar nett zu lesen, war allerdings nicht mehr als eine normale High School-Geschichte. Der Antrieb weiter zu lesen war eindeutig der, rauszufinden um welches Ereignis sich das Buch dreht. 
Um nicht zu viel zu veraten sage ich nur, dass mich dieses Ereignis mit voller Wucht und völlig unerwartet getroffen hat. Danach ebbte diese Spannung und der Schock allerdings wieder schnell ab.
Das Ende ist gut geschrieben und rundet die Geschichte gut ab.
Insgesamt kann ich die große Begeisterung über dieses Buch eher nicht teilen.
Fazit: Ein nettes Jugendbuch. Nicht mehr.

Bewertung: 3 von 5 Sternen