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Mittwoch, 30. Mai 2012

[Rezension] Ally Condie - Matched (Matched #1)

Ally Condie - Matched (Matched 1/3)
dt. Ausgabe: Die Auswahl: Cassia & Ky 1; Fischer Verlag; 16,95€

Inhalt (lt. Goodreads.com): Cassia has always trusted the Society to make the right choices for her: what to read, what to watch, what to believe. So when Xander's face appears on-screen at her Matching ceremony, Cassia knows with complete certainty that he is her ideal mate... until she sees Ky Markham's face flash for an instant before the screen fades to black.
The Society tells her it's a glitch, a rare malfunction, and that she should focus on the happy life she's destined to lead with Xander. But Cassia can't stop thinking about Ky, and as they slowly fall in love, Cassia begins to doubt the Society's infallibility and is faced with an impossible choice: between Xander and Ky, between the only life she's known and a path that no one else has dared to follow.

Genre: Jugendbuch / Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 366

Preis: 7,90€

Verlag: Speak

Eigene Meinung:
Nachdem ungefähr jeder Blogger in meiner Liste dieses Buch rezensiert hatte, muss ich doch auch mal hinterherrücken. 
Das Buch gefällt mir vom Design wahnsinnig gut. Das Cover ist toll gemacht. Die Kugel setzt sich darauf glatt ab und die Farbe gefällt mir auch ziemlich gut. Abgesehen vom Aussehen ist der Inhalt auch total gut auf dem Cover und auch im Titel widergespiegelt.
Die Autorin beschreibt zunächst genau den Ablauf der Tage bzw. des Lebens in der Gesellschaft, die zu dieser Zeit herrscht. Dabei habe ich gemerkt, dass sie sich wirklich Gedanken gemacht hat und alles genau durchdacht ist. Oft finde ich, dass es bei solchen Utopien oder Dystopien Gedankenlücken oder Brüche in der Logik sind, aber das war hierbei nicht so.
Gut beschrieben wurde auch der Umbruch in Cassias Verhalten und Denken. Da der Roman aus Cassias Sicht erzählt ist, bekommt man das schließlich sehr deutlich mit.
Dennoch muss ich sagen, dass mich der Auftakt der Matched-Trilogie nicht wirklich umgehauen und mitgerissen hat. Vielleicht hatte ich aber auch zu hohe Erwartungen und zu hohe Anforderungen nach Der Hunger Games Trilogie und Delirium und Pandemonium. Das kann sein.
Trotzdem fehlte mir beim Lesen die Spannung. Die Geschichte tröpfelte so vor sich hin und es war auch durchaus unterhaltsam zu lesen, ja auch interessant. Aber spannend nicht wirklich.
Natürlich bin ich gespannt wie es weiter geht und habe mir auch den zweiten Band bestellt. Dabei habe ich die Hoffnung, dass der zweite Band dann deutlich spannender wird.
Fazit: Eine gut durchdachte Dystopie, der leider ein wenig Spannung fehlt.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Montag, 6. Februar 2012

Rezension: Jon Krakauer - Into the Wild + Vgl. mit Verfilmung

Jon Krakauer - Into the Wild
dt. Ausgabe: In die Wildnis: Allein nach Alaska; Piper Taschenbuch; 9,95€

Inhalt(lt. Goodreads.com): In April 1992 a young man from a well-to-do family hitchhiked to Alaska and walked alone into the wilderness north of Mt. McKinley. His name was Christopher Johnson McCandless. He had given $25,000 in savings to charity, abandoned his car and most of his possessions, burned all the cash in his wallet, and invented a new life for himself. Four months later, his decomposed body was found by a moose hunter.  How McCandless came to die is the unforgettable story of Into the Wild.

Genre: Non-Fiction

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 205

Preis: 7,80€

Verlag: Macmillan Publishers Ltd

Eigene Meinung: Eine sehr interessante Geschichte eines jungen Mannes, der aufbricht um nach Alaska zu trampen und die Wildnis zu erleben. Bei diesem Buch habe ich zuerst den Film gesehen und danach das Buch gelesen, weil mich der Film so sehr fasziniert hatte. 
Generell fand ich Jon Krakauers Wiedergabe der Geschehnisse auch sehr interessant, allerdings fand ich, dass er sich selbst in verschiedene Geschichten von unterschiedlichen Männern verstrickt hatte, so dass die Chris McCandless nur Nebensache wurde. Krakauer zählt etliche andere Tramper auf, die bei dem Versuch umkamen, in der Wildnis zu überleben. Diese Fälle vergleicht er mit dem Fall von McCandless, kommt aber dabei nie zu einem Ergebnis. Das hat mich schon sehr gestört. Desweiteren fand ich nach einer kurzen Zeit (und der 10. Geschichte von einem anderen Mann) die Beispiele langweilig. Ich hatte das Buch schließlich gekauft um zu erfahren, was mit Chris McCandless passiert ist und nicht um zu erfahren, wie der Autor selbst einmal einen Berg erklommen hat und dabei fast umgekommen ist.
Würde man die Beispiele der Anderen herausnehmen, wäre es ein sehr interessantes Buch geworden, dass auch hält was es verspricht. Allerdings wären es dann auch nicht mehr als 80 Seiten geworden.
Fazit: Leider war das Buch für mich eine große Enttäuschung!

Bewertung: 2 von 5 Sternen


Verfilmung
ein sehr beeindruckender Film, der mich dazu bewegte, die wahre Geschichte von Chris McCandless zu lesen. Emile Hirsch spielt die Rolle hervorragend, verkörpert die Lebensfreude und die Freiheit die McCandless wohl empfunden haben muss. Gegen Ende auch die Verzweiflung und die Einsamkeit. Ob das alles so gewesen ist, wie im Film dargestellt, kann man nicht sagen, aber die wahre Geschichte ist gut umgesetzt in einen spannenden Film!