Sonntag, 31. Oktober 2010

[Rezension] Katharina Hagena - Der Geschmack von Apfelkernen


Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

Inhalt (lt. amazon.de): Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Seiten: 254

Preis: ca. 9 Euro

Meine Meinung: Gekauft habe ich mir das Buch wegen des Titels. Ich bin mehrmals auf dieses Buch gestoßen und fand den Titel wirklich schön, so dass ich mir es letztendlich gekauft habe.
Vom Beginn des Romans war ich allerdings nicht sonderlich begeistert. Auf den ersten 100 Seiten (was immerhin fast die Hälfte des Buches ausmacht) beschreibt die Protagonistin Iris ihre Verwandtschaft und die momentane Situation. Gleich zu Anfang sind zu viele Informationen auf einmal und man ist verwirrt, da man die Familienstruktur nicht gleich versteht, da zu viele Namen auftauchen.
Die Handlung braucht enorm lange bis sie ins Rollen kommt. Aber wenn sie ins Rollen gekommen ist, ist die Handlung nachvollziehbar und lesenswert. Allerdings finde ich, dass einige Handlungen schon voraussehbar sind, was dem Roman die Spannung ein wenig nimmt.
Auch wenig gelungen finde ich den Epilog. Dieser ist wenig glaubwürdig und scheint bei den Haaren herbeigezogen.
Fazit: Eine Enttäuschung, da ich große Erwartungen hatte. Ansonsten recht lesenswert.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Freitag, 15. Oktober 2010

Herbst-Pause

Hallo ihr Lieben,
ich mache für 2 Wochen Herbstpause. Danach bin ich wieder mit neuen Rezensionen für euch da :)

Montag, 4. Oktober 2010

[Rezension] Philip Pullman - Der goldene Kompass

 Philip Pullman - Der goldene Kompass

Inhalt (lt. amazon.de): Lyras Leben gibt schon genug Stoff für einen Roman her, bevor Sie ihren Onkel Lord Asriel bei einem Vortrag vor Kollegen seiner Fakultät am Jordan College belauscht. Das College ist berühmt für seine führende Stellung auf dem Gebiet der experimentellen Theologie und unterstützt Lord Asriels Forschung über die ketzerische Möglichkeit der Existenz von Welten, die so ganz anders sind als die Welt Lyras. In diesen Welten wird jeder schon mit einem Tier als vertrautem Gefährten geboren, Magie ohnegleichen ist am Werk, die Tartaren drohen Moskau zu stürmen und der Papst ist ein puritanischer Protestant.

Seiten: 416

Preis: ca. 9 Euro

Meine Meinung: Viel davon gehört - nie gelesen. Jetzt endlich! 'Der goldene Kompass' ist ein wirklich guter Roman aus der Fantasy-Sparte. Pullmann kreiert eine tolle, fantastische Welt, die dadurch, dass sie ähnlich unserer Welt ist wirklich sehr realistisch wirkt. Die Hauptperson ist Lyra - ein kluges Mädchen, ca. 12 Jahre alt. Es ist generell sehr spannend die Geschichte durch die Augen eines Kindes zu lesen. Das gibt dem Buch einen speziellen Charakter
Lyra durchläuft bei ihren Abenteuern einige Wendungen und Veränderungen, die man in dieser Art nicht erwartet hätte - das macht den Roman besonders spannend und lesenswert.
Fazit: Ein Must-Read für alle Fantasy-Fans

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 26. September 2010

[Rezension] Krystyna Kuhl - Das Tal Season 1.1 Das Spiel

Krystyna Kuhl – Das Tal Season 1.1 Das Spiel

Inhalt: (lt. Das-tal.com) Mitten in den kanadischen Bergen liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er Jahre in den Bergen verschwand? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes Collegejahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. Und dass sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.

Seiten:
264

Preis:
ca. 10 Euro

Meine Meinung:
Vorab eine Warnung! Dieses Buch ist wirklich wahnsinnig spannend und nervenaufreibend. Die Autorin hat einen guten Sinn dafür Spannung aufzubauen und das Lesen aufregend zu machen, so dass man nicht mehr aufhören möchte. Weniger gut hierbei fand ich allerdings, dass Krystyna Kuhl es sich teilweise zu einfach gemacht hat beim Lösen der mysteriösen Vorfälle und manche davon auch am Ende des Buches nicht aufgelöst wurden. Natürlich möchte sie, dass man auch weitere Bücher der Reihe liest, aber dennoch denke ich, dass die Bücher in sich abgeschlossen sein sollten.
Die Charaktere des Buches hätten unterschiedlicher nicht sein können. Mir persönlich waren die Hauptcharaktere Julia und Robert unsympathisch und die Nebencharaktere wie Rose und David um einiges sympathischer.
Ein weiterer negativer Aspekt des Buches war die gekünstelte Jugendsprache, die mir nach einer Zeit auf die Nerven ging. So sprechen einfach keine Jugendlichen (jedenfalls nicht die, die ich kenne).
Fazit: Ein sehr spannender Roman mit ein paar Schönheitsfehlern.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Samstag, 18. September 2010

[Rezension] Gunnar Herrmann - Elchtest: 1 Jahr Bullerbü


Gunnar Herrmann – Elchtest: Ein Jahr Bullerbü

Inhalt: (lt. amazon) Mit Frau und Baby nach Bullerbü - als Gunnar Herrmann das Angebot erhält, für die Süddeutsche Zeitung nach Stockholm zu gehen, klingt das für die junge Familie paradiesisch: Schweden mit seiner unberührten Natur und den roten Holzhäuschen. Ein einziger großer Kinderspielplatz! Doch im Land der Elche und Billy-Regale ist nicht alles »Bullerbü«. Die Winter sind endlos lang und dunkel, die Menschen höflich, aber verschlossen, und das staatliche Rundum-Sorglos-Paket gibt es nur für den, der in den Warteschlangen der Bürokratie standhaft bleibt. Immerhin: Wenn die Herrmanns das Heimweh packt, können sie ins nahegelegene Möbelhaus flüchten. Dort schmecken die Fleischbällchen genau wie daheim. Mit viel Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Gunnar Herrmann vom Familienleben im hohen Norden.

Seiten: 256

Preis: ca. 9 Euro

Meine Meinung: Ein herrliches Buch mit gutem Humor und viel Witz! Da ich mich generell auch für Skandinavien und Schweden interessiere sprang mir dieses Buch ins Auge. Ich finde besonders gut, dass Herrmann in seinem Roman viele Informationen mit Anekdoten aus seinem Alltag und dem Alltag der Schweden verbindet. Dadruch wirkt das Buch realistisch und aus dem Leben gegriffen.
Man erfährt viel über das Leben in Schweden und die Schweden selbst. Ein Spaß für alle, die das Land besser kennen oder selbst ausgewandert sind!
Fazit: Ein wunderbar humorvolles Buch. Empfehlenswert für alle die sich mit Schweden in irgendeiner Art und Weise verbunden fühlen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Sonntag, 12. September 2010

[Rezension] Antje Babendererde - Libellensommer


Antje Babendererde - Libellensommer

Inhalt: (lt. Klappentext) Das erste Mal sieht Jodie ihn an einer Tankstelle am Highway, der quer durch die kanadischen Wildnis führt. In seinem dunklen Blick liegt so viel Ablehnung, dass Jodie nicht wagt, ihn um eine Mitfahrgelegenheit zu bitten. Keinen Tag später ist das Mädchen mit Jay Muskalunge in den undurchdringlichen Wäldern unterwegs. Denn Jay hat Jodie aus den Händen eines zugreiflichen Trucker gerettet. Doch anstatt sie zurück in die Stadt zu bringen, nimmt der unzugängliche Junge sie mit auf eine Abenteuerreise, die Jodie nie mehr vergessen wird. Fernab von jeder Zivilisation verlieben sich die beiden ineinander. Aber Jodie gehört nicht in die Wildnis und Jay nicht in die Stadt. Als sie ihr Ziel erreichen, steht Jodie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens

Seiten: 267

Preis: ca. 7 Euro

Meine Meinung: Libellensommer war bereits das zweite Buch, welches ich von Antje Babendererde gelesen habe. Generell gefällt mir ihr Schreibstil sehr gut, da er flüssig ist und doch sehr detailliert, so dass man sich die Umgebung und das Geschehen durchaus gut vorstellen kann.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Jay und Jodie ist wunderschön erzählt und berührt einen von Anfang an.
Allerdings muss ich sagen, dass mir kaum einer der Charaktere gefallen hat. Jodie fand ich mit ihrer kindischen Art wahnsinnig nervig und nur in Zusammenhang mit Jay erträglich. Auch die Indianer fand ich unsympathisch, aber das sollten sie ja auch sein ;)
Fazit: Ein gut geschriebener Roman, der allerdings Minuspunkte von mir bekommt wegen seiner unsympathischen Hauptfigur.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Samstag, 4. September 2010

[Rezension] Melanie Rose - Mein Tag ist deine Nacht (Being Lauren)

Melanie Rose – Mein Tag ist deine Nacht (Being Lauren)

Inhalt: (lt. amazon.de) Was wäre, wenn Sie plötzlich im Körper einer Fremden aufwachen würden? Vier entzückende Kinder hätten, eine luxuriöse Villa und einen liebenden Mann aber nicht einmal Ihren Namen wüssten? Genau das passiert Jessica, in deren Singleleben doch gerade erst die Liebe wie der Blitz einschlug. Und das ist erst der Anfang: Sobald Jessica im einen Leben einschläft, wacht sie im anderen wieder auf! Diese Geschichte glaubt ihr natürlich niemand bis auf einmal alles einen Sinn ergibt ...

Seiten: 394 (englische Ausgabe 304)

Preis: ca. 9 Euro (englische Ausgabe ca. 11)

Meine Meinung: Habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, daher ist es eins, was meine Mutter auf gut Glück gekauft hatte. Die Geschichte ist lustig und interessant, allerdings absolut nichts besonderes. Auch Roses Schreibstil ist absolut durchschnittlich und somit auch kein Fesslungs-Faktor.
Manchmal kommt einem die Geschichte sprunghaft und unlogisch vor, was mich persönlich immer sehr stört.
Das Ende ist dann die Krönung der unglaublichen Zufälle und gefällt mir überhaupt nicht, da jede Realität somit aus dem Roman genommen wird.
Fazit: Kein besonders gut geschriebenes Buch, allerdings durchaus lesenswert, wenn man Langeweile hat (aber was wäre dann nicht lesenswert…?)

Bewertung: 2 von 5 Sternen