Posts mit dem Label John Boyne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label John Boyne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. Juli 2011

Verfilmt: Der Junge im gestreiften Pyjama

Hier geht es zur Rezension.
Hier findet ihr nähere Informationen zum Film.

Der Junge im gestreiften Pyjama

Endlich habe ich es geschafft und den Film 'Der Junge im gestreiften Pyjama' zu sehen. Das Buch habe ich vor längerer Zeit gelesen. Auch da hat mich die Geschichte sehr gepackt und mitgenommen. Ich muss sagen, dass der Roman filmtechnisch wirklich gut umgesetzt wurde. Die Schauspieler und die Orte sind gut ausgewählt. Besonders gut getroffen ist die Stimmung: Der kleine Bruno, der das alles nicht versteht, aber irgendwie merkt, dass da etwas gewaltig schiefgeht. Daneben der Vater, der genau weiß was da im KZ vor sich geht und das ganze überwacht und dafür einsteht. Die Mutter, die langsam erkennt, was da vor sich geht und das ganze seelisch nicht verkraftet.
Der Roman wurde ziemlich genau verfilmt, nichts wurde ausgelassen, was für die Handlung von Bedeutung gewesen wäre. Also alles in allem eine gute Verfilmung. Jetzt kommt allerdings das große ABER. Wer den Film nicht gesehen und das Buch nicht gelesen hat, sollte jetzt nicht weiterlesen!

Spoiler!
Das Buch endet ja damit, dass Bruno und Shmuel zusammen in die 'Duschen' gedrängt werden, man weiß zwar, dass sie sterben und dass es natürlich keine Dusche ist, aber es wird nciht weiter beschrieben. Der Film geht weiter. Und dieses 'weiter' war mir persönlich zu viel. Der Film stoppt nicht, als die beiden in den Raum gezwängt werden, sondern zieht das alles knallhart durch. Definitv zu viel des Guten!
Spoiler Ende!

Fazit: Sehenswert! Zartbesaitete sollten sich das Ende nicht antun!

Sonntag, 10. Januar 2010

[Rezension] John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama

John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
Inhalt: Auf den Klappentext befindet sich keine Inhaltsangabe, aus folgenden Gründen: Man soll unvoreingenommen das Buch lesen. Das finde ich auch im Grunde richtig, daher nur ein kurzer Überblick. Es wird aus den Augen Brunos erzhält, ein 9-jähriger Junge, der zur Zeit des Nationalsozialismus lebt und mit seiner Familie nach Ausschwitz zieht.

Seiten: 272

Preis: ca. 8 Euro

Meine Meinung: Erstmal ist das Buch sehr kurz, so dass ich es innerhalb eines Tages ausgelesen hatte. Bruno wird als intelligenter Junge beschrieben, dem es viel Spaß macht zu forschen. Und da liegt das große Problem des Buches: Ein Junge in diesem Alter könnte wahrscheinlich alles was er sieht zusammenreimen und verstehen was passiert. Es handelt sich ja hierbei nicht um ein Kleinkind. Deshalb finde ich das alles ein wnig unrealistisch.
Im Grunde finde ich es gut, dass Boyne sich entschieden ein solches Thema aus den Augen eines Kindes zu erzählen, aber es fehlt einfach die gewisse Glaubhaftigkeit daran und das finde ich schade bei einem solchen Thema.
Außerdem fehlt mir ein wenig das gewisse Etwas an dem Buch.
Fazit: Richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht, obwohl ich mich sehr für diesen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte interessiere.

Bewertung: 2 von 5 Sternen