Posts mit dem Label Drogen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Drogen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Oktober 2014

[Rezension] Jessica Sorensen - Nova & Quinton: True Love

Jessica Sorensen - Nova & Quinton: True Love (Nova & Quinton #1)
OT: Breaking Nova

Inhalt (Klappentext): Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ...

Genre: New Adult // Liebesroman

Gelesene Ausgabe: (kaufen?)
Seiten: 400
Preis: 8,99€
Verlag: Heyne

Meine Meinung
Ich persönlich habe bisher noch keinen Roman von Jessica Sorensen gelesen, weiß aber, dass ihre Romane sehr beliebt sind und im New Adult-Genre hoch gehandelt werden. Also wollte ich es mit ihrem neuesten Auftakt einer Trilogie versuchen. 'Nova & Quinton: True Love' hat ein eher un-aussagekräftiges Cover, wie es oft üblich ist. Eigentlich finde ich das schade, denn der Inhalt hat mehr zu bieten als das Cover vermuten lässt. Ein Coverkauf wäre dies also bei mir nicht gewesen. Aber lasst euch davon nicht abhalten, denn der Trilogie-Auftakt hat einiges zu bieten!
Die Geschichte ist aus zwei Sichten erzählt; abwechselnd erzählen Nove und Quinton von den Ereignissen und die Story, wie die beiden sich kennen lernen. Beide haben eine Vergangenheit, die sie nicht los lassen können und die sie durch Kiffen zu vergessen versuchen.
Ich persönlich hatte eigentlich eine nette New Adult-Romanze erwartet, doch diese hier hatte deutlich mehr Tiefgang und übertraf so all meine Erwartungen.
Die Story ist intensiv und fesselnd und hat mich nicht mehr los gelassen, auch nachdem ich das Buch schon lange beendet hatte. 
Jessica Sorensen machte es mir sehr einfach in die Story ein-, und schwer daraus wieder aufzutauchen. Das Buch ließ sich leicht lesen und war so fesselnd, dass ich es innerhalb weniger Stunden ausgelesen hatte. Für mich hatte der Roman genau die richtige Mischung aus Drama, Glücksgefühlen, Liebe und Witz. Ein erfrischend-anderer Roman des Genres, der Lust auf mehr macht. Dieser Roman wird sicher nicht der letzte sein, den ich von Jessica Sorensen lesen werde.
Empfehlen kann ich 'Nova & Quinton: True Love' jedem, der sowieso gerne New-Adult-Romane liest oder Fan der Autorin ist.


Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Dienstag, 2. Oktober 2012

[Rezension] Isabel Allende - Mayas Tagebuch



Isabel Allende - Mayas Tagebuch

Inhalt (lt. amazon.de): Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken. »Mayas Tagebuch« erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht.

Genre: Jugendbuch // Entwicklungsroman

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 447

Preis: 24,95€

Verlag: Suhrkamp Verlag

Meine Meinung:
Isabel Allende - eine regelrechte Autorinnenlegende. Bisher habe ich von ihr nur die  'Die Abenteuer von Aguila und Jaguar'-Trilogie (z.B. In der Stadt der wilden Götter) gelesen. Nun habe ich von lovelybooks ein Rezensionexemplar ihres neuen Romans bekommen. Generell ging ich ohne genaue Vorstellung an den Roman heran, wobei mich der Klappentext durchaus ansprach.
Das Cover ist auch in Ordnung, wenn auch nicht wahnsinnig schön. Das Mädchen hinter der beschlagenen Scheibe soll vermutlich Maya sein, wobei diese im Buch völlig anders beschrieben ist.
Der Titel 'Mayas Tagebuch' rührt daher, dass Maya in ein Heft schreibt und dieses als Tagebuch umfunktioniert. Daher ist der Titel auch sehr passend, wenn auch einfach.
Allende ist nicht umsonst so berühmt berüchtigt als Autorin. Ihr Schreibstil ist wirklich außerordentlich gut und leicht zu lesen. Ihre Umschreibungen sind gelungen und teilweise fast schon poetisch, das gefiel mir wirklich gut. Generell sollte man sich trotz turbulenter Handlung auf einen ruhigen Schreibstil einstellen.
Die Charaktere haben mir ebenso gut gefallen, wie der Schreibstil der Autorin. Besonders Maya ist sehr glaubhaft und auch sehr sympathisch. Nun ist ihre Geschichte eine, die man wirklich wohl kaum selbst erlebt hat, dennoch konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen - wenn auch nicht immer - und empfand Mitleid. Auch die Nebencharaktere wie Mayas Nini, Manuel (bei dem sie lebt) und die Menschen aus dem Dorf auf Chiloé. Allerdings kam ich häufig durcheinander mit den Inselbewohnern, von denen ich mir die Namen nicht sonderlich gut merken konnte. Das war aber auch nicht so schlimm, denn es sind ja auch nur Nebencharaktere und für die Handlung nicht von großer Bedeutung.
Die Geschichte von und um Maya war auch sehr interessant, wenn auch man sie nicht als 'schön' bezeichnen würde. Maya an sich ist, wie ich oben schon geschrieben habe, eine sehr interessante Person. Sie strahlt Ruhe und Besonnenheit aus auch wenn sie von ihren schrecklichsten Ereignissen erzählt. Der Handlungstrang ist durchdacht und sehr interessant zu verfolgen gewesen. Maya erzählt abwechselnd von ihrem jetzigen Leben im Exil in Chile und ihrem vergangenen Leben, das in einem deutlichen Kontrast zueinander steht.
Fazit: Ein sehr interessanter Entwicklungsroman mit intensiver und gefühlsreicher Handlung.



Bewertung: 4 von 5 Sternen


Vielen Dank an lovelybooks & den Suhrkamp Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!



Sonntag, 26. August 2012

[Doppelrezension] Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler

Doppelrezension? Das heißt, dass meine jüngere Schwester Clara und ich den Roman beide gelesen und bewertet haben. Da wir einen sehr unterschiedlichen Büchergeschmack haben, ist es für euch hoffentlich interessant direkt zwei Meinungen zu lesen.

Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler


Inhalt (lt. amazon.de): Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

Genre: Jugendbuch / Mystery

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 448

Preis: 16,95€

Verlag: Oetinger Verlag

Das sagt Clara dazu:
Ich hab dieses Buch zu meinen Geburtstag gewünscht und es auch bekommen. Gefunden hab ich es, als ich nach Krimis und Ähnlichem suchte. Das Cover und der Titel des Buches fiel mir sofort ins Auge. Ich finde, dass das Cover sehr schön gestaltet ist und wollte wissen welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext versprach viel. Von der Autorin selbst habe ich allerdings noch nie etwas gehört.
Ich las die ersten 200 Seiten und diese fand ich nicht besonders spannend. Es gab ein paar wenige spannende Moment, aber diese gingen so schnell vorbei, wie sie kamen. Anfangs gefiel mir Antonia Michaelis’ Schreibstil nicht gut, dieser wurde aber mit der Geschichte immer besser.
Bei den nächsten und letzten 200 Seiten habe ich mir nicht mehr so viel erhofft, aber da fing die Geschichte erst „richtig“ an. Auf diesen Seiten wurde es sehr spannend und sie fesselten mich.
Auch die Charaktere fand ich am Anfang nicht besonders gelungen, doch desto mehr man von ihnen erfuhr umso mehr konnte man sich in die Charaktere hineinversetzten.
Im ganzen fand ich das Buch sehr gelungen, auch wenn meiner Meinung nach die erste Hälfte sehr träge verlief.
Fazit: 4 von 5 Sternen
Das sage ich dazu:
Ich war überrascht und zwar positiv! Wie ich oben schon sagte, haben meine Schwester und ich einen sehr unterschiedlichen Buchgeschmack. Aber da ich von 'Der Märchenerzähler' nun schon oft gelesen habe, wollte ich es dann doch auch mal lesen.
Normalerweise sind spannende Romane nichts für mich, ich bin in dieser Hinsicht etwas zartbesaitet und kann dann nachts nicht schlafen (jaaa, ich weiß...). Außerdem lese ich lieber ruhige oder traurige Romane.
Aber zurück zum Thema: Beeindruckt hat mich auch das Cover, welches wirklich wunderschön ist und super zum Buch passt. Auch den Titel finde ich passen: kurz und treffend.
Der Schreibstil der Autorin war okay, aber erst später war ich begeistert davon. Eine Sache, die ich allerdings absolut nicht leiden kann: Wenn Personen im Buch andere Personen mit vollem Namen ansprechen; wer macht so was? 
Die Charaktere waren durchdacht und gewollt gegensätzlich: Auf der einen Seite Anna, aus einer behüteten Familie, mit Plänen für die Zukunft. Auf der anderen Seite Abel, geheimnisvoll, gefährlich und aus einer vollkommen anderen gesellschaftlichen Schicht.
Toll waren natürlich die Märchen zwischendrin, welche die Realität wiederspiegeln sollten. Es war interessant zu erraten, welche Figur welche Person in der Realität darstellen soll.
Auch die Handlung neben den Märchen war toll durchdacht und hatte alles was eine spannende Geschichte braucht. Antonia Michaelis lässt ihre Leser im Dunkeln umhertappen oder hinters Licht führen. 
Fazit: 4 von 5 Sternen
Clara und ich sind uns - ausnahmsweise - einig:
4 von 5 Sternen für 'Der Märchenerzähler'