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Sonntag, 16. Oktober 2011

[Rezension] Isabel Abedi - Lucian

Isabel Abedi - Lucian

Inhalt (lt. amazon.de):
Becky, hast du dir eigentlich mal überlegt, dass Lucian vielleicht ... kein ... Mensch ist?
Ich senkte den Kopf.
Nein, flüsterte ich.
Aber was ich dachte, war: Ja.
Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf, der geheimnisvolle Junge Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. So verzweifelt die beiden es auch versuchen, sie kommen nicht voneinander los. Aber bevor sie noch erfahren können, was ihr gemeinsames Geheimnis ist, werden sie getrennt. Mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.
Gelesene Ausgabe:
Seiten: 553

Preis: 18,95€

Verlag: Arena Verlag

Eigene Meinung: Ich bin ein großer Fan von Isbael Abedis Jugendbüchern und habe sie alle schon gelesen und war restlos begeistert von jedem einzelnen. Um so enttäuschter war ich von 'Lucian' gewesen. Die Hauptcharakterin Rebecca ist den weiblichen Hauptpersonen aus Abedis anderen Romanen sehr ähnlich. Auch Lucian brachte einige Züge mit, die mir bekannt vorkamen. Klar, kann jetzt manch einer sagen, dass jeder Autor seinen speziellen Schreibstil hat und manche Themen besonders häufig behandelt, aber irgendwie fand ich, dass Abedi in 'Lucian' des öfteren Dinge aus ihren vorigen Romanen benutzt hat. Mich persönlich hat das gestört.
Desweiteren fand ich Rebecca extrem unsympathisch und konnte mich mit ihr im Laufe des Buches auch überhaupt nicht 'anfreunden'. Auch die nachgestellt Jugendsprache fand ich irgendwann einfach so nervig! Kein Jugendlicher heutzutage sagt 'galaktisch'!
Dennoch war die Geschichte wieder super! Die Idee toll und die Storyline auch generell sehr spannend. Schade, dass einem der Lesespaß durch solche Sachen wir unsympathische Charaktere vermiesen kann.
Fazit: Leider war ich von Abedis 4. Jugendroman etwas enttäuscht.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Samstag, 18. Juni 2011

[Rezension] Isabel Abedi - Whisper


 Isabel Abedi - Whisper

Inhalt (lt. goodreads.com): Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 275

Preis: ca. 8€

Verlag: Arena

Eigene Meinung: Ich habe das Buch schon länger bei mir zu Hause rumstehen und habe es auch schon längst gelesen. Mir ist dann allerdings aufgefallen, dass ich dazu noch keine Rezension geschrieben habe. Also habe ich es ein zweites Mal gelesen um euch ausführlich davon berichten zu können.
Ich lese die Romane von Isabel Abedi sehr gerne. Sie hat einen tollen Schreibstil und ihre Geschichten sind wirklich wahnsinnig gut erzählt. So ist es auch mit Whisper. Die Autorin versteht es, den Leser direkt nach dem ersten Kapitel des Romans zu fesseln und die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Dabei hat die Geschichte viele verschiedene Facetten. Zum einen geht Isabel Abedi auf die nicht immer leichte Mutter-Tochter Beziehung von Noa und ihrer Mutter Kat, die eine berühmte Fernsehschauspielerin ist ein. Zum anderen befasst sich die Autorin mit der Romanze zwischen Noa und David, die sich schon nach den ersten kennen und mögen lernen. Der zentrale Punkt liegt natürlich auf dem Geheimnis, dass das Haus in dem Noas Familie Urlaub macht liegt. Gut ist, dass man bis zum letzten Moment keine Ahnung hat, wie das Rätsel gelöst werden kann, weshalb es auch unmöglich ist, vorher mit dem Lesen aufzuhören.
Die Charaktere sind alle sehr glaubwürdig beschrieben und haben alle ihre Eigenheiten, was die Glaubwürdigkeit perfekt macht. Ob die Charaktere einem nun sympathisch sind oder nicht ist ja jedem Leser selbst überlassen.
Fazit: Ein gelungener und spannender Thriller.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Freitag, 20. August 2010

[Rezension] Isabel Abedi - Isola

Isabel Abedi - Isola

Inhalt: (Klappentext) Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

Seiten: 324

Preis: ca. 10 Euro

Meine Meinung: Mein inzwischen 3. Roman, den ich von Isabel Abedi gelesen habe und ich muss sagen, dass ich weiterhin begeistert von ihrem Schreibstil bin! Völlig andere Story, als die anderen beiden Bücher (‚Whisper’ und ‚Imago’), aber auf die selbe Art und Weise spannend und fesselnd. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen, da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und wissen wollte, wie es weitergeht. Die Geschichte entwickelt sich in viele unterschiedliche Richtungen, die man nicht erwartet. Geheimnisse und Fragen bleiben bis zum Ende offen. Das Ende könnte einem in einem anderen Zusammenhang schnell albern vorkommen, aber es passt in den Gesamtzusammenhang des Romans und wirkt so realistisch und passend. Fazit: Der Roman ist spannend, aber nicht ZU spannend. Man möchte immer weiterlesen um zu wissen wie sich die Geschichte entwickelt.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 11. April 2010

[Rezension] Isabel Abedi - Imago

Isabel Abedi - Imago
Inhalt: Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Doch dann bekommt sie eines Tages eine Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und stößt auf ein Bild, das sie im Innersten berührt. Wenig später passiert etwas Magisches. Wanja wird in das Bild hineingezogen und findet sich in einem Land namens Imago wieder. Dort trifft sie auf den Luftakrobaten Taro. Er scheint so etwas wie der Vater zu sein, den sie sich immer gewünscht hat. Doch Imago ist ein Land voller Rätsel. Warum muss Wanja das Bild jedes Mal beim dritten Schlag eines Gongs verlassen? Und woher kommt der schreckliche schwarze Vogel, der Taro bedroht? Wanja wird das Geheimnis um Imago erst lösen, wenn sie erkennt, was das Bild mit ihrem realen Leben zu tun hat.

Seiten: 403

Preis: ca. 8 Euro

Meine Meinung: Nach 'Whisper', ebenfalls von Isabel Abedi ist mir dieses Buch in die Hände gefallen und ich war gespannt, ob es der Autorin auch ein weiteres Mal gelingen würde mich zu fesseln. Und es ist ihr gelungen. Die Handlung bleibt stetig spannend und die Geheimnisse die die Hauptperson Wanja umgeben wollen auch von den Lesern gelöst werden. Man wird quasi 'gezwungen' das Buch weiterzulesen um endlich zu wissen, wie es weiter geht, und vor allem, wie es ausgeht. Die Charaktäre haben Persönlichkeit. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die ich kritisieren möchte. Zunächst Wanjas Charakter. Sie soll 12 bzw später 13 Jahre alt sein, was einem merkürdig vorkommt, da sie sich viel älter verhält. Aus diesem Grund, aber auch aus anderen, ist es mir schwer gefallen mich in Wanja hineinzuversetzen.
Etwas komisch ist auch die Beziehung zwischen Wanja und ihrem 'Wunschvater' Taro. Dass er eine Vaterfigur sein soll wird am Anfang kaum erwähnt und so wartete ich die ganze Zeit darauf, dass sich die Beiden ineinader verlieben. Meiner Meinung nach wird für diesen Gedanken auch genügend Platz gelassen (durch Berührungen, Blicke etc.).
Fazit: Ein fesselndes Buch, jedoch mit Charaktären über die man die Stirn runzeln muss

Bewertung: 4 von 5 Sternen