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Dienstag, 28. Mai 2013

[Rezension] Kate Morton - Die fernen Stunden

Kate Morton - Die fernen Stunden
OT: The Distant Hours; Pan MacMillan; ab 7,90€



Inhalt (lt. amazon.de): Es beginnt mit einem verloren geglaubten Brief. Ein halbes Jahrhundert hat er darauf gewartet, von Meredith Burchill gelesen zu werden. Als die sonst so beherrschte Frau über den Zeilen in Tränen ausbricht, macht sich ihre Tochter Edie auf die Suche nach dem Absender. Die Spur führt nach Milderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als Edie das verfallene Schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt.

Genre: Historischer Roman

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 736
Preis: ab 9,99€
Verlag: Diana Verlag

Meine Meinung: In Kate Mortons Roman 'Die fernen Stunden' geht wie gewohnt um ein verstecktes Familiengeheimnis, das erst nach Jahren aufgedeckt wird, nachdem Meredith Burchill einen Brief bekommt, der fast 50 Jahre lang verloren war. Ihre Tochter Edie macht sich also auf den Weg um dem ganzen nachzugehen.
Herzlichen Dank an lovelybooks, wo ich das Hörbuch zum Roman gewonnen habe. 
Die Cover von Kate Mortons Büchern finde ich sowohl im deutschen als auch in der Originalausgabe zwar hübsch, aber nicht sonderlich aussagekräftig. Beim Titel war ich allerdings überracht, dass es dabei dieses Mal ähnlich sind. Sonst bringen die Titel den Inhalt meistens auf den Punkt.
Kate Mortons Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut und über die deutsche Übersetzung kann ich auch nicht klagen. Das Hören fiel mir sehr leicht und es war spannend zu zuhören. Gelesen wurde das Hörbuch übrigens von Esther Schweins, die ihre Sache bis auf ein paar englische Aussprachefehlern sehr gut macht.
Mit den Charakteren erging es mir nicht ganz so einfach. Ich hatte große Probleme mich in die Geschichte einzufinden und die Namen zu den Personen zu zuordnen. Ich weiß nicht genau, ob es daran liegt, dass ich das Buch gehört habe und es mir eventuell leichter gefallen wäre, wenn ich das Buch gelesen hätte. Besonders große Schwierigkeiten hatte ich mit dem Mutter-Tochter-Paar. Die Mutter die Meredith (kurz Edith) heißt und die Tochter Edie. Edith und Edie hört sich doch sehr gleich an, und bis ich raus hatte wer nun wer ist, war die Hälfte der Geschichte schon vorbei. Ebenfalls schwierig war das zuordnen der drei Geschwister Blythe.
Die Geschichte ist sehr spannend und riss mich sofort mit. Ich liebe es, wenn zu Beginn des Buches sich immer mehr Geheimnisse aufhäufen, die wahrscheinlich zusammenhängen und aufgelöst werden wollen. Der Prozess des Auflösens ging mir dann allerdings viel zu schnell. Generell hatte ich das Gefühl, dass das Buch sehr zusammengekürzt wurde, was nicht wirklich für das Hörbuch spricht.
Ich würde euch raten das Buch zu LESEN. 
Fazit: Eine spannende Familiengeschichte mit kleinen Schwächen bei den Charakteren.

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Montag, 10. Dezember 2012

[Rezension] Marliese Arold - Magic Diaries.Magische Sechzehn


Marliese Arold - Magic Diaries. Magische Sechzehn

Magic Diaries. Magische Sechzehn (Front-Cover)Inhalt: Eben waren sie noch ganz normale Mädchen, doch mit einem Mal geschehen eigenartige Dinge: Victoria wacht plötzlich drei Tage später in der Zukunft auf, Stella kann scheinbar mit ihrer Gedankenkraft das Verhalten anderer beinflußen und Mary-Lou? Ihr begegnet nachts niemand Geringeres als der Geist ihres toten Bruders. Die Erklärung liegt auf der Hand: Die drei sind verrückt geworden! Oder?
Da erhält Victoria ein 16 Jahre altes Tagebuch. Die Schrift der Aufzeichnungen ist … ihre eigene! Können die mysteriösen Seiten klären, was im Dunklen verborgen liegt? Und wer sind die unheimlichen Watcher, die jeden ihrer Schritte zu beobachten scheinen?

Genre: Jugendbuch / Magie

Gelesene Ausgabe: (kaufen?)
Seiten: 240

Preis: 13,99€

Verlag: arsEdition

Meine Meinung: Auffallend ist bei diesem Buch erst mal das Cover, das wunderbar glitzert und somit die Thematik der Magie unterstreicht.  Ein netter Blickfang. ‚Magic Diaries‘ bezeichnet hierbei den Namen der Reihe und ‚Magische Sechzehn‘ den Titel des Bandes (in diesem Fall der erste).
Der Roman erzählt von den drei Freundinnen Victoria, Stella und Mary-Lou, die alle innerhalb kurzer Zeit merkwürdige Fähigkeiten an sich entdecken. Victoria kann in der Zeit reisen, Stella kann andere Menschen mit ihre Gedanken beeinflussen und Mary-Lou kann einen Geist sehen: ihren Bruder Dorian. Zunächst sind die Freundinnen überfordert, fangen sich aber auf Grund eines Vorfalls und versuchen herauszufinden, wie sie an diese magischen Fähigkeiten gekommen sind.
Bisher kannte ich Marliese Arold nur als Autorin von Kinderbüchern und ‚Magische Sechzehn‘  ist mein erster Jugendroman, den ich von ihr gelesen habe. Auch wenn Jugendromane oft kompatibel für alle möglichen Altersgruppen sind, finde ich, dass dieser hier sich ausschließlich an eine Lesergruppe von 12- bis 16-jährigen Mädchen richtet.
Der Roman war einfach zu Lesen und flüssig geschrieben. Probleme hatte ich nur mit einigen englischen Worten, die einfach nicht in den Zummenhang passen wollten. So nannte Vic ihre Mutter ausschließlich ‚Mum‘ und antwortet mit ‚No‘ anstatt mit ‚nein‘. Das finde ich etwas übertrieben, denn kaum Jugendliche nennen ihre Mutter ‚Mum‘, das finde ich in einem deutschen Roman einfach unpassend.
Die Charaktere waren nett beschrieben und gefielen mir nach Anfangsschwierigkeiten gut. Ich empfand sie als glaubwürdig und gut beschrieben, auch wenn sie mir nicht immer sympathisch waren und ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte (allerdings sehe ich mich auch nicht als Zielgruppe). Ein bisschen merkwürdig fand ich allerdings die Szene, als Mary-Lou ihren Freundinnen von dem Tod ihres Bruders erzählt. Da die drei Freundinnen sein sollen, finde ich, dass man so etwas über seine Freundin wissen sollte.
Die Geschichte war in sich schlüssig und spannend. Ab und zu waren ein paar kleinere Logikfehler (wie der oben genannte) oder Sprünge, die etwas störten. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass Leser der Zielgruppe das Lesen durchaus genießen können. Gerade für jüngere Mädchen, die nicht viel Lesen oder eine kleine Geschichte für Zwischendurch lesen möchten, würde ich diesen Roman empfehlen.
Fazit: Ein netter, magischer Mädchenroman mit ein paar Schönheitsfehlern.


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars:





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Montag, 8. Oktober 2012

[Rezension] Kate Morton - The Forgotten Garden

Kate Morton - The Forgotten Garden
dt. Ausgabe: Der verborgene Garten; Diana Verlag; 9,95€



Inhalt (lt. Goodreads.com): Cassandra is lost, alone and grieving. Her much loved grandmother, Nell, has just died and Cassandra, her life already shaken by a tragic accident ten years ago, feels like she has lost everything dear to her. But an unexpected and mysterious bequest from Nell turns Cassandra's life upside down and ends up challenging everything she thought she knew about herself and her family.
Inheriting a book of dark and intriguing fairytales written by Eliza Makepeace - the Victorian authoress who disappeared mysteriously in the early twentieth century - Cassandra takes her courage in both hands to follow in the footsteps of Nell on a quest to find out the truth about their history, their family and their past; little knowing that in the process, she will also discover a new life for herself.

Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.
Blackhurst Manor, Cornwall, Anfang des 20. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor, dem Familienbesitz der Mountrachets, auf. Sie und ihre Cousine Rose werden schnell unzertrennlich. Um der Welt der Erwachsenen zu entfliehen, erkunden sie das geheimnisvolle Anwesen und entdecken einen verborgenen Garten mit einem Cottage – ein Ort, an den sich die fantasievolle Eliza immer wieder zurückziehen kann. Doch als die Mädchen erwachsen werden, zerbricht ihre einstige Freundschaft. Rose verliebt sich in Nathaniel, und als die beiden heiraten, zieht sich Eliza in das Cottage zurück, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, dass Rose zutiefst unglücklich ist, weil ihre Ehe kinderlos bleibt. In ihrer Verzweiflung bittet sie Eliza um Hilfe. Ein unheilvoller Plan wird in die Tat umgesetzt und bestimmt fortan das Schicksal der nachfolgenden Generationen …


Genre: Geschichtlicher Roman

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 648

Preis: 8,30€

Verlag: Pan Macmillan

Meine Meinung: Wow! Welch ein Roman. Eingestellt habe ich mich auf eine tragische Familiensaga, ein Roman für Frauen geschrieben. Aber das was kam, habe ich so absolut nicht erwartet und ich war wirklich positiv überrascht.
'The Forgotten Garden' handelt von einem gut behüteten Familiengeheimnis, dem die junge Cassandra auf der Spur ist, als sie nach England reist.
Das Cover ist sowohl im englischen, als auch im deutschen recht ähnlich und gefallen mir gut. Es zeigt einen schönen Garten, der tatsächlich etwas magisches an sich hat, wie auch der Garten im Buch. Der Titel 'The Forgotten Garden' oder auch 'Der verborgene Garten' ist passend.
Kate Mortons Schreibstil ist außergewöhnlich. Somit ist es ihr gelungen ein ganz besonderes Flair einzufangen und die Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl der Roman ja einige Seiten hat und es sicher teilweise hätte langweilig werden können, wenn ihre Art zu Schreiben nicht so ansprechend gewesen wäre.
Die Charaktere sind ebenso außergewöhnlich, wie auch Mortons Schreibstil. Besonders gelungen finde ich, wie es der Autorin gelungen ist, die verschiedenen Frauen aus den unterschiedlichsten Zeiten darzustellen und zwar nicht clichéhaft, sondern ganz außergewöhnlich und besonders.
Besonders gerne mochte ich Elizas Charakter. Ihr Temperament und ihre Fantasie sprudelten geradeso aus dem Buch heraus.
Die Story war interessant aufgeteilt. Somit hat man abwechselnd die Geschichten aus den verschiedenen Zeiten gelesen, die dann langsam und mit einigen Umwegen sich zu einem Ganzen ergaben. Immer wieder versuchte ich zu erraten, wie es nun wirklich war, wurde dabei getäuscht oder lag auch mal richtig. Genau diese Unsicherheit fand ich prima, denn Kate Morton hatte mich mit ihrem Roman wirklich im Griff!
Fazit: Ein Roman dem ich jedem empfehlen würde, denn er hat von allem etwas! Also: Lesen!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Samstag, 18. August 2012

[Rezension] Rachel Ward - Numbers: Den Tod im Blick (Numbers #1)


Rachel Ward - Numbers: Den Tod im Blick
OA: Numbers 01; Scholastic; 8,00€

Inhalt (lt. amazon.de): Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ...

Genre: Jugendbuch / Fantasy

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 368

Preis: 13,95€

Verlag: Chickenhouse

Meine Meinung:
Einen Roman, den sich meine Schwester ausgesucht hat. Diese ist sehr interessiert an Thrillern, Krimis & co. Ich dagegen eher weniger. Das würde wahrscheinlich erklären, warum wir das Buch so unterschiedlich gut fanden.
Beide Cover (sowohl das englische als auch das deutsche) gefallen wir recht gut. Wobei das mir das englische wegen des abgebildeten Auges, ein bisschen besser gefällt. Auch beim Titel bin ich froh, dass dieser im deutschen nicht verändert wurde, außer des Untertitels, der aber ebenfalls gut passt.
 Rachel Wards Schreibstil war nicht nach meinem Geschmack. Mir fiel nach kurzer Zeit auf, dass sie immer wieder die selben Satzbauten benutzt und die Charaktere immer das selbe sagen. So las man das ganze Buch über von Jem nur: 'Scheiße, man!', 'Verpiss dich!', 'Halt die Fresse', 'Du dummes Arschloch' etc. etc. (ich könnte hier noch ewig weitermachen). Ich habe nun wirklich keine Probleme mit Ausdrücken, aber das war doch etwas zu viel des Guten und es NERVTE einfach nur noch!
Dazu kam, dass mir die Charaktere allesamt total unsympathisch waren und mir ebenfalls auf die Nerven gingen. Jem allen voran: Ich dachte, dass es sich vielleicht nach einer Zeit legen würde, aber leider nein. Jems Handlungen konnte ich auch unter dem Aspekt, dass ihre Mutter früh starb, nicht nachvollziehen. Ich wollte während des Lesen einfach in das Buch greifen, das Mädchen packen und fest schütteln. Irgendwann baute sich bei mir ihr gegenüber sogar ein richitger Hass auf. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm, war es bei Spinne. Auch absolut unsympathisch. Was Rachel Ward damit aufzeigen wollte ist mir nicht ganz klar: Wollte sie die englische Unterschicht beleuchten und zeigen, wie schwer es die Jugendlichen dort haben? 
Leider konnte die Story den Roman auch nicht retten. An sich finde ich die Idee wahnsinnig gut, dass eine Person die Todesdaten der Menschen in ihren Augen sehen kann. Ich finde, dass das schon viel Stoff bietet für einen guten Thriller. Leider waren die Handlungsstränge des Romans vorhersehbar, die Geschichte an sich wenig spannend, das Ende dämlich.
'Numbers' ist der erste Teil der Trilogie und endet somit mit einem Cliffhanger. Mich hat der Auftakt allerdings wenig überzeugt, so dass ich die Finger von den Folgebänden lassen werde.
Fazit: Für mich eine absolute Enttäuschung. Tolle Idee, mangelhafte Umsetzung.

Bewertung: 2 von 5 Sternen

Freitag, 27. Juli 2012

[Rezension] Nicholas Sparks - The Lucky One

Nicholas Sparks - The Lucky One
dt. Ausgabe: Für immer der Deine; Heyne Verlag; 9,95€

Inhalt (lt. Goodreads.com): When U.S. Marine Logan Thibault finds a photograph of a smiling young woman half-buried in the dirt during his third tour of duty in Iraq, his first instinct is to toss it aside. Instead, he brings it back to the base for someone to claim, but when no one does, he finds himself always carrying the photo in his pocket. Soon Thibault experiences a sudden streak of luck—winning poker games and even surviving deadly combat that kills two of his closest buddies. Only his best friend, Victor, seems to have an explanation for his good fortune: the photograph—his lucky charm.
Back home in Colorado, Thibault can’t seem to get the photo—and the woman in it—out of his mind. Believing that she somehow holds the key to his destiny, he sets out on a journey across the country to find her, never expecting the strong but vulnerable woman he encounters in Hampton, North Carolina—Elizabeth, a divorced mother with a young son—to be the girl he’s been waiting his whole life to meet. Caught off guard by the attraction he feels, Thibault keeps the story of the photo, and his luck, a secret. As he and Elizabeth embark upon a passionate and all-consuming love affair, the secret he is keeping will soon threaten to tear them apart—destroying not only their love, but also their lives.

Eigentlich hat Logan Thibault mit so etwas nicht im Mindesten gerechnet. Eines Tages joggt der Soldat im Irak durch die Wüste, um den Kopf frei zu bekommen, da sieht er im Sand etwas Helles in der Sonne blitzen. Es ist das Foto einer zauberhaften jungen Frau mit blitzenden, jadegrünen Augen, die ein T-Shirt mit der Aufschrift "Lucky Lady" trägt. Zunächst denkt sich Logan nichts dabei und hängt das Bild ans Schwarze Brett seines Armeecamps. Als niemand es zurückfordert, steckt er das Foto in die Tasche. Und von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf. Denn Logan Thibault merkt, das das Bild – genauer: die atemberaubende Schöne, die darauf zu sehen ist – ihn zu beschützen scheint. Seit er die "Lucky Lady" bei sich trägt, hat er Glück im Spiel – warum also nicht auch in der Liebe? Mit detektivischem Spürsinn deutet Logan die wenigen Indizien des Fotos, die etwas über seinen Aufnahmeort verraten. Tatsächlich gelingt es ihm, die schöne Unbekannte – Beth – in einem winzigen Städtchen in North Carolina ausfindig zu machen. Um ihr nahe zu sein, nimmt der Held der US-Armee eine niedere Arbeit in der Hundeschule von Beths Großmutter an. Beth und Logan kommen sich näher, er verliebt sich unsterblich. Doch dann nimmt das Schicksal in Form eines dunklen Geheimnisses wieder eine unerwartete Wendung, die Glück in Unglück zu verkehren droht…

Genre: Romanze / Frauenliteratur

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 400

Preis: 4,60€

Verlag: Vision

Eigene Meinung:
Ein Nicholas Sparks Roman. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Ich liebe sie, soviel zuvor.
Das Buch las ich im Rahmen der BuchVerfilmungsChallenge. Den Film hatte ich mir zuvor schon im Kino angesehen, also wusste ich in etwa, worauf ich mich da einließ.
Der englische Titel ist sehr gut gewählt, wie ich finde und passt gut zur Handlung. Der deutsche Titel hingegen ist irgendwie sehr weit hergeholt, sehr kitschig und hat eigentlich nichts mit dem Inhalt des Romans zu tun...wie eigentlich alle deutschen Sparks-Titel.
Das Cover ist zwar sehr schön, sowohl das englische als auch das deutsche, aber absolut nichtssagend in beiden Fällen.
Aber das macht ja alles nichts, solange der Inhalt stimmt.
Ich mag Sparks Schreibstil extrem gerne. Es lässt sich leicht lesen, fesselt einen, rührt einen und löstv verschiedenste Gefühle aus. 'The Lucky One' wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt, allerdings nicht aus der Ich-Perspektive, sondern der 3. Person, so dass man nicht den vollen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten bekommt. Erzählt wird aus der Sicht von Beth, Thighbault bzw Logan und Beths Ex-Mann Clayton. Die Wechsel der Perspektiven finden pro Kapitel statt und passen immer!
Die Charaktere sind gut getroffen und sehr real. Beths, eine Frau Ende 20, die immernoch auf der Suche nach einem Mann an ihrer Seite ist, aber dennoch eine Vollblutmutter für ihren Sohn Ben ist. Logan Thibault, der auf der Suche nach der Frau ist, die ihm im Krieg Glück brachte, aber nicht genau weiß wieso. Und Beths Ex-Mann Clayton, der jähzornige und eifersüchtige Polizist.
Die Nebencharaktere, wie z.B. Beths Oma Nana oder ihr Sohn Ben wurden auch nicht vernachlässigt und sind gut getroffen.
Die Handlung an sich ist natürlich auch gut. Klar, irgendwie sind die Grundmuster in Sparks Romanen alle ziemlich ähnlich und einge Themen findet man in jedem Sparks-Roman (Musik, Tiere, Army, Kirche und die Liebe natürlich). Die Umsetzung war trotzdem sehr gelungen. Durch den Film wusste ich ja in etwa worum es geht und was passiert, aber dennoch war es nochmal ein völlig anderes Gefühl das Ganze zu lesen, denn der Autor hat feine Aspekte herausgearbeitet die in einem Film natürlich völlig untergehen.
Geschockt hat er mich am Ende (Achtung Spoiler): Im Film endet ja alles in einem Happy Ende, aber auf den letzten Seiten des Buches, dachte ich, das Ende dort wäre anders!! Ich dachte tatsächlich, dass Logan tot wäre! Da hat Nicholas Sparks die Leser aber ordentlich reingelegt. Respekt!
Fazit: Ein romantischer und lesenswerter Sparks!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Montag, 26. März 2012

[Rezension] Suzanne Collins - Catching Fire (The Hunger Games #2)

 Rezension zu Band 1 (The Hunger Games)

Suzanne Collins - Catching Fire (The Hunger Games 2/3)
Die Tribute von Panem: Tödliche Liebe; Oetinger Verlag; 17,95€


Inhalt (lt. Goodreads.com): Against all odds, Katniss has won the Hunger Games. She and fellow District 12 tribute Peeta Mellark are miraculously still alive. Katniss should be relieved, happy even. After all, she has returned to her family and longtime friend, Gale. Yet nothing is the way Katniss wishes it to be. Gale holds her at an icy distance. Peeta has turned his back on her completely. And there are whispers of a rebellion against the Capitol - a rebellion that Katniss and Peeta may have helped create.
Much to her shock, Katniss has fueled an unrest she's afraid she cannot stop. And what scares her even more is that she's not entirely convinced she should try. As time draws near for Katniss and Peeta to visit the districts on the Capitol's cruel Victory Tour, the stakes are higher than ever. If they can't prove, without a shadow of a doubt, that they are lost in their love for each other, the consequences will be horrifying.

Genre: Jugendbuch/ Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 480

Preis: 6,90€

Verlag: Scholastic

Eigene Meinung: Achtung!! Ich kann diese Rezension nicht schreiben ohne ein paar Spoiler zu verwenden. Dieser werde ich schwärzen. Um sie lesen zu können musst du die passende Passage markieren. Fangen wir an. Gott sei Dank habe ich mir alle drei Bände sofort auf einmal gekauft, sonst hätte ich es glaub ich kaum ausgehalten zu wissen wie es weiter geht. Die ersten 100 Seiten waren zwar ganz spannend, dennoch fand ich daran nichts besonderes und stellte mich auf einen typischen Trilogie-Übergangsroman ein. Aber dann wurden ich zum Glück vom Gegenteil überrascht. Oh mein Gott, ich war im Schockzustand, als ich las, dass Katniss wieder zurück in die Arena muss. Danach wurde es umso spannender und ich fragte mich langsam wie die Autorin aus dieser Sache wieder herrauskommen möchte. Ich dachte tatsächlich, dass Peeta's letztes Stündchen geschlagen hätte, ich konnte mir nicht vorstellen, wie Katniss UND Peeta aus der Sache heil und lebendig wieder herauskommen sollten. Besonders beeindruckt war ich von Katniss Wandlung ihrer Charakterzüge und ihrer plötzliche und wahrhaftige Zuneigung zu Peeta (Das hat mich natürlich sehr gefreut, da ich Peeta toll finde!! :)). Dennoch fand ich, dass es irgendwie doch ein Übergangsroman war, wenn auch ein guter. Aber alleine gab er dann doch nicht so viel her, wie Band 1 und 3. Jedenfalls finde ich das.
Fazit: Solide Spannung und interessante Wendungen in Band 2.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Freitag, 16. März 2012

[Rezension] Suzanne Collins - The Hunger Games (The Hunger Games #1)

Suzanne Collins - The Hunger Games (The Hunger Games 1/3)
Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele; Oetinger Verlag; 17,90€

Inhalt (lt. Goodreads.com): In the ruins of a place once known as North America lies the nation of Panem, a shining Capitol surrounded by twelve outlying districts. The Capitol is harsh and cruel and keeps the districts in line by forcing them all to send one boy and one girl between the ages of twelve and eighteen to participate in the annual Hunger Games, a fight to the death on live TV.
Sixteen-year-old Katniss Everdeen, who lives alone with her mother and younger sister Primrose, regards it as a death sentence when she steps forward to take her sister's place in the Games. But Katniss has been close to dead before — and survival, for her, is second nature. Without really meaning to, she becomes a contender. But if she is to win, she will have to start making choices that will weigh survival against humanity and life against love.

Genre: Jugendbuch/Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Seiten: 374

Preis: 4,99€

Verlag: Scholastic

Eigene Meinung: Ich habe es endlich auch geschafft und habe mich in die Hunger Games begeben. Ich muss sagen, man hat mir nicht zu viel versprochen und ich bin begeistert und im Hunger Games-Fieber.
Suzanne Collins hat es geschafft mich - und offensichtlich auch viele andere leser auch - von den ersten Seiten an zu packen und mitzureißen. Schnell wurde ich ein Teil von Katniss Welt, fühlte mich als wäre dieser Charakter wirklich real. Auch wenn Katniss mir nicht wirklich sympathisch ist, finde ich dass die Autorin eine sehr glaubhafte und reale Buchfigur geschaffen hat. Nie fand ich irgendetwas merkwürdig oder paradox, obwohl ich ja dabei sehr kritisch bin. Auch wenn ich mich persönlich nicht mit Katniss indentifizieren konnte, finde ich ihren Charakter beeindruckend und einen schönen Gegensatz zu der Twilight-Reihe (Tut mir Leid, aber dieser Seitenhieb musste sein). Im Gegensatz zu Bella ist Katniss eine starke Persönlichkeit und eine Frau, wie sie ins 21. Jahrhundert passt: stark, selbstständig und selbstbewusst.
Auch die anderen Figuren sind gut beschrieben worden, so dass ich von jedem eine eigene Vorstellung hatte. Die wurde allerdings gerade von Bildern & Trailern zum Film kaputt gemacht...
Besonders mochte ich Peeta. Ich weiß nicht wieso, aber er ist derjenige, den ich am sympathischsten fand.
Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Oftmals dachte ich, dass ich den nächsten Handlungsstrang schon erahnen könnte, hatte mich aber immer wieder gettäuscht. Ich mag es sehr, wenn in Romane nicht das passiert, was man erwartet. Auch durch Collins Schreibstil war der Roman einfach zu lesen und sehr spannend.
Fazit: Ich bin begeistert vom Auftakt der Hunger Games-Reihe und bin gespannt auf Band 2!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 11. April 2010

[Rezension] Isabel Abedi - Imago

Isabel Abedi - Imago
Inhalt: Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Doch dann bekommt sie eines Tages eine Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und stößt auf ein Bild, das sie im Innersten berührt. Wenig später passiert etwas Magisches. Wanja wird in das Bild hineingezogen und findet sich in einem Land namens Imago wieder. Dort trifft sie auf den Luftakrobaten Taro. Er scheint so etwas wie der Vater zu sein, den sie sich immer gewünscht hat. Doch Imago ist ein Land voller Rätsel. Warum muss Wanja das Bild jedes Mal beim dritten Schlag eines Gongs verlassen? Und woher kommt der schreckliche schwarze Vogel, der Taro bedroht? Wanja wird das Geheimnis um Imago erst lösen, wenn sie erkennt, was das Bild mit ihrem realen Leben zu tun hat.

Seiten: 403

Preis: ca. 8 Euro

Meine Meinung: Nach 'Whisper', ebenfalls von Isabel Abedi ist mir dieses Buch in die Hände gefallen und ich war gespannt, ob es der Autorin auch ein weiteres Mal gelingen würde mich zu fesseln. Und es ist ihr gelungen. Die Handlung bleibt stetig spannend und die Geheimnisse die die Hauptperson Wanja umgeben wollen auch von den Lesern gelöst werden. Man wird quasi 'gezwungen' das Buch weiterzulesen um endlich zu wissen, wie es weiter geht, und vor allem, wie es ausgeht. Die Charaktäre haben Persönlichkeit. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die ich kritisieren möchte. Zunächst Wanjas Charakter. Sie soll 12 bzw später 13 Jahre alt sein, was einem merkürdig vorkommt, da sie sich viel älter verhält. Aus diesem Grund, aber auch aus anderen, ist es mir schwer gefallen mich in Wanja hineinzuversetzen.
Etwas komisch ist auch die Beziehung zwischen Wanja und ihrem 'Wunschvater' Taro. Dass er eine Vaterfigur sein soll wird am Anfang kaum erwähnt und so wartete ich die ganze Zeit darauf, dass sich die Beiden ineinader verlieben. Meiner Meinung nach wird für diesen Gedanken auch genügend Platz gelassen (durch Berührungen, Blicke etc.).
Fazit: Ein fesselndes Buch, jedoch mit Charaktären über die man die Stirn runzeln muss

Bewertung: 4 von 5 Sternen